
Peter Altmaier sieht keine Probleme den Koalitionsvertrag absegnen zu lassen.
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU), hält die Kritik aus den Reihen seiner Partei am Koalitionsvertrag mit der SPD für nicht bedrohlich.
Der „Welt am Sonntag“ sagte der CDU-Politiker: „Selbstverständlich tut es weh, wenn man Ministerien nicht mehr besetzt, die wichtig sind und für die Union als Teil der eigenen Identität begriffen wurden.“ Dennoch ist sich Altmaier sicher, „dass wir auf dem kommenden CDU-Parteitag eine breite Mehrheit für diese Koalition bekommen werden“.
Die große Mehrheit in der Partei wisse: „Die Bevölkerung wünscht sich Angela Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin. Sie verfügt über diesen Rückhalt und auch deshalb will die CDU, dass sie das Land weiterführt.“
Altmaier hebt hervor, dass es nach jedem erfolgreich geschlossenen Koalitionsvertrag Kritik gab. „2013 gab es zum Beispiel Kritik an inhaltlichen Beschlüssen.
Dieses Mal sind es weniger die Inhalte als die Personalien, über die diskutiert wird. Das halten wir aus“, so Altmaier in der „Welt am Sonntag“. (dts nachrichtenagentur)

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„Die Bevölkerung wünscht sich Angela Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin.“
Zu Erinnerung:
Merkel hat am 24.09.2017 das schlechteste CDU-Wahlergebnis seit 1949 eingefahren.
Wenn so Rückhalt aussieht, wie sieht dann Ablehnung aus?
!!!Rainer Zitelmann auf Tichys Einblick am 09.02.18:
Auf der Filterwolke
Karl-Eduard von Altmaier: Der peinlichste Schönredner von Merkel
Altmaier in den tagesthemen: „Wir haben einen sehr guten Koalitionsvertrag. Mit dem sind auch alle in der CDU zufrieden. In der SPD übrigens auch.“ Der offensichtliche Blödsinn, den er redet, sagt mehr über Merkel aus als über ihn.
Zeig mir deine Freunde – und ich sag’ dir wer du bist“, sagt ein Sprichwort. Merkels beste Freunde sind unkritische Schönredner wie Ursula von der Leyen oder Peter Altmaier. Personen, die ohne Merkel nichts sind und nichts wären, und die das auch ganz genau wissen.
Altmaier macht sich seit Jahren lächerlich, weil er in einer devoten und primitiven Art ebenso unbeirrt wie penetrant das Loblied auf Angela Merkel singt, ….”