Montag 20.Juli 2026

AfD kritisiert FCK und wirft CDU Heuchelei vor

8. Juli 2026 | Kategorie: Politik Rheinland-Pfalz

Die AfD Rheinland-Pfalz kritisiert den FCK.
Symbolbild: Silvia Fliehmann

Mainz. Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Stephan Stritter, hat die Vereinsführung des 1. FC Kaiserslautern scharf kritisiert.

Anlass ist ein Instagram-Post des Vereins zum „Kein Bock auf Nazis“-Festival in Kusel. Demnach posierte die Mannschaft des FCK zusammen mit Trainer Torsten Lieberknecht mit Organisatoren des Festivals, die T-Shirts der „Antifaschistischen Aktion“ (AFA) trugen. Die AfD sieht darin eine einseitige politische Positionierung und einen Verstoß gegen die gebotene Neutralität eines Profivereins.

Stritter erklärte: „Die Vereinsführung des 1. FC Kaiserslautern hat erneut gezeigt, was sie von politischer Neutralität hält. Ein Profiverein hat sich nicht auf die Seite linksextremer Kräfte zu schlagen, sondern – wenn er sich überhaupt politisch äußern muss – jeglichen Extremismus zu verurteilen und die gesamte Vielfalt seiner Fans zu repräsentieren.“

Stritter begrüßte zugleich die Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Gensch an dem Vorfall. Die AfD-Fraktion schließe sich dieser Verurteilung vollständig an. Gleichzeitig warf Stritter der CDU „Heuchelei“ vor.

Die Partei verurteile zwar die Positionierung des FCK, betreibe aber selbst auf Landes- und Bundesebene eine „Brandmauer-Politik“ gegen die AfD. Dadurch habe die CDU linken und linksextremen Positionen regelmäßig den Weg zur Macht geebnet, obwohl die Wähler eine konservativ-bürgerliche Wende forderten.

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