Montag, 27. Juni 2022

adfc bei Landrat Seefeldt: Radwege-Netz im Kreis SÜW soll ausgebaut werden

23. Dezember 2019 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Zurück vom Jahresgespräch mit SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt: adfc-Kreisvorsitzender Michael Schindler aus Annweiler. „Ein halbstündiger Takt wäre gut möglich. Dann würden noch mehr Leute auf die Bahn umsteigen“.
Foto: hi

Annweiler. Der adfc-Kreisverband Landau-SÜW setzt sich insbesondere für die Nahverkehrs-Infrastruktur im ländlichen Raum und den Ausbau des touristischen Radwegenetzes ein. Landrat Dietmar Seefeldt empfing jetzt am Jahresende eine Gruppe adfc-Aktiver zum Thema Entwicklung des Radverkehrs im Landkreis SÜW.

Der Kreis beabsichtige in Kooperation mit dem adfc, das bestehende Radwegenetz mit dem Fokus auf Berufspendler ausbauen, heißt es dazu in einer Pressemeldung des adfc (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.). Um das bestehende Netz straßenbegleitender Radwege auf den aktuellen Stand der Technik zu ertüchtigen, solle geprüft werden, ob gute Auf- und Abfahrten auf vorhandene Radwege aus dem laufenden Haushalt finanziert werden können.

Schwieriger gestalte sich die Finanzierung von sogenannten „Eine-Richtung Radwegen“ entlang der Kreisstraßen: „Diese sind für die breite Akzeptanz von Pendlerstrecken aber unbedingt erforderlich“, meint adfc-Kreisvorsitzender Michael Schindler. Derzeit seien lediglich Zwei-Richtungs-Radwege üblich. „An den Ortsenden muss dann regelmäßig die Straßenseite gefährlich gewechselt werden. Die Leichtigkeit des
Fahrens geht verloren“, erläutert Schindler.

Der klimaschonende Effekt des Radverkehrs greife nur mit parallel einsetzender Verbesserung des ÖPNV. Darin war man sich mit Seefeldt einig. Es geht also darum, dass Pendler vom KFZ aufs Rad wechseln. (hi)

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