Der im November 2017 aus der Rheinhessenfachklinik in Alzey geflohene Hicham B. ist am 5. April in seine Heimat Marokko abgeschoben worden.
Das teilte das Integrationsministerium in Mainz mit. Demnach wurde Hicham B. von Beamten der Bundespolizei und einem Arzt vom Flughafen Frankfurt aus nach Marokko zurückgeführt.
Die schnelle Rückführung sei durch die gute Zusammenarbeit der Ausländerbehörden mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen Rheinland-Pfalz (ZRF) und der Bundespolizei möglich geworden, so das Ministerium.
Die Planung der Abschiebung wurde von der zuständigen Ausländerbehörde des Kreises Mayen-Koblenz organisiert.
Hicham B. wurde im November 2017 aus der Abschiebehaft in die Rheinhessen-Fachklinik gebracht, nachdem er zuvor seine Matratze in Brand gesetzt hatte. Aus der psychiatrischen Klinik konnte der 27-Jährige jedoch fliehen. Im Januar wurde er in der Schweiz wieder gefasst.
Vor seiner Flucht hatte er gedroht, sich umzubringen und „noch mehrere Menschen in den Tod mitzunehmen“. Gegen ihn gab es über 50 Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzungen und sexueller Belästigungen. (red)

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Wenn es um die Karriere von Frau Spiegel geht, kann dann eine Abschiebung ganz schnell und unbürokratisch vollzogen werden. Geht es um die Sicherheit der Bürger, dann läßt man sich Zeit.
Gaaaaaaanz toll. Einer wird abgeschloben und was ist mit den restlichen 550000 abgelehnten Asylbewerbern?
………. und schon morgen kann er über die nach wie vor OFFENEN GRENZEN wieder da sein.
Drehtüreffekt.