Freitag, 24. November 2017

Germersheim: Erweiterung Gefahrstofflager der US-Army: Diese Stoffe werden im US-Depot umgeschlagen

25. März 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Germersheim – Die Kapazität des bestehenden Gefahrstofflagers der US-Army auf dem Gelände des US-Depots Germersheim soll immens erweitert werden: Statt wie bisher 70 Tonnen Gefahrgut sollen nun rund 1900 Tonnen dort gelagert werden.

Dazu hat die von der US-Army beauftragte Firma DLA Distribution Europe einen Antrag an die Kreisverwaltung gerichtet.

Der Genehmigungsantrag und die dazu gehörigen Unterlagen liegen seit 27. März bis zum 26. April 2017 während der Dienstzeiten in der Kreisverwaltung, Luitpoldplatz, in Germersheim aus.

Aktualisierung 29.3. 2017: Die von der Redaktion veröffentlichte Liste musste entfernt werden, da die Unterlagen lediglich zur Einsicht bestimmt sind. 

Amtlich heißt es:

„Der eingereichte Antrag für die Erweiterung des Gefahrstofflagers ist auf Grundlage der 9. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) zu behandeln und zu prüfen. In dieser ist geregelt, dass die Antragsunterlagen zwar öffentlich ausgelegt werden und jedermann die Möglichkeit hat die Dokumente einzusehen, allerdings erlaubt das Regelwerk mit Ausnahme der Kurzbeschreibung keine Weitergabe von Abschriften oder Vervielfältigungen an Dritte. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, war eine Korrektur der bisherigen Veröffentlichung erforderlich.

Es geht hier lediglich um die Einhaltung eines bundesweit vorgeschriebenen Prozederes. Wer sich ein genaues Bild von den eingereichten Antragunterlagen machen möchte, hat seit Montag die Möglichkeit die Unterlagen während der Dienststunden der Kreisverwaltung einzusehen.“

Im Antrag ist unter anderem von „sehr giftigen (max.50 Tonnen), giftigen, brennbaren, entzündbaren oder ätzenden Stoffen und Gemischen sowie nicht brennbaren Feststoffen (beispielweise Hydraulik- und Getriebeöl, Enteisungsmittel, Frostschutzmittel, Säuren)“ die Rede.

Neuer Bericht mit mehr Details hier.

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