Freitag, 24. November 2017

Die günstigsten Handytarife – ausgerichtet auf das individuelle Telefonverhalten

17. Dezember 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Smartphones & Apps, Verbraucher-Tipps

Die individuellen Nutzungsgewohnheiten sollten im Vertrag berücksichtigt werden.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Wer einen Überblick über die vielen Handytarife heute behalten möchte, muss sich lange und häufig mit der Materie auseinandersetzen.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass man nicht allgemein vom „günstigsten Tarif“ sprechen kann: Je nachdem, wie das Smartphone genutzt wird, können sehr unterschiedliche Tarife sich als die beste Wahl herausstellen. Daher muss jeder Kunde den passenden Tarif nach seinem ureigenen Telefonverhalten auswählen.

Haben Sie nicht die Zeit oder Geduld, sich selbst durch das breite Angebot zu klicken, können Sie auch online einen Preisvergleich vornehmen. Die Seite handypreisvergleich.de eignet sich dafür sehr gut: Hier können Sie die Handyverträge und Angebote nach bestimmten Kriterien anordnen lassen, die für Sie besonders wichtig sind.

Neue Ausrichtung: Das Datenvolumen

Viele Handyverträge unterscheiden heute nicht mehr nach Viel- und Wenigtelefonierern mit unterschiedlich vielen Freiminuten oder Frei-SMS pro Monat. Heute geht es vor allem um das Datenvolumen, das in der Grundgebühr für den Vertrag enthalten ist. Je nachdem, wie viel Sie surfen, lohnen sich verschiedene Verträge für Sie.

Schauen Sie unterwegs nur rasch nach ihrer Bahnverbindung, schlagen eine Information nach oder schicken eine Nachricht, dass Sie zur Verabredung ein bisschen später kommen werden, brauchen Sie nur ein geringes Datenvolumen.

Stehen Sie in Ihrer Freizeit viel über soziale Netzwerke mit Freunden in Verbindung, lohnt sich auch ein höherer Tarif. Läuft bei Ihnen alles online über das Smartphone, von der Buchung der Reise über den Versand von Arbeitsmails bis hin zur Verbindung mit Ihren Lieben, sollten Sie darauf achten, dass Sie einen Tarif mit einem komfortabel umfassenden Datenvolumen wählen.

Vorsicht, Falle!

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob das gewählte Datenvolumen ausreicht, sollten Sie vor dem Abschluss des Vertrags noch einmal genau in die Konditionen schauen: Manche Anbieter schalten Ihnen zusätzliche Datenpakete frei, wenn die im Vertrag enthaltenen aufgebraucht sind und Sie dieser Freischaltung nicht explizit widersprechen.

Anfangs mag Sie das freuen, können Sie doch problemlos weiter mit hoher Geschwindigkeit durchs Netz surfen, doch spätestens mit der Rechnung folgt die Ernüchterung: Die Pakete sind kostenpflichtig, und so zahlen Sie kräftig drauf. Es gibt auch Anbieter, die Sie per SMS darauf hinweisen, dass Ihr Volumen zur Neige geht, und die Ihnen die kostenpflichtige Freischaltung von Zusatzdatenpaketen anbieten. Hier reicht es aber, wenn Sie nicht zustimmen, damit auch keine Freischaltung erfolgt.

International verbunden

Zählen Sie zu den Menschen, die viel im Ausland unterwegs sind, Verwandte in verschiedenen Winkeln der Welt haben oder mit Kunden auf dem ganzen Erdball sprechen müssen, dann sollten Sie Ihren Tarif auch unter diesem Gesichtspunkt auswählen. Es gibt mehrere Anbieter, die für einen geringen Aufpreis alle Konditionen des Ursprungsvertrags auch für das Ausland gelten lassen.

Wollen Sie sich keinerlei Sorgen machen und nicht darauf achten müssen, wann Sie mit wem wie lange sprechen oder wo Sie im Internet surfen, ist diese Option optimal. Andere Tarife bieten beispielsweise Freiminuten für Gespräche ins oder im Ausland an, ebenso wie Frei-SMS.

Flatrates für fast alle Fälle

Seitdem die Smartphones den Handymarkt dominieren und sich daher die meisten Tarifanbieter auch vornehmlich am Datenvolumen orientieren, sind Flatrates für Gespräche in alle Mobiltelefonnetze wie auch ins Festnetz keine Seltenheit mehr. Dasselbe gilt für SMS, doch Achtung: Auch hier sollten Sie sich noch einmal von den genauen Konditionen überzeugen.

Verschiedene Anbieter offerieren zwar die SMS-Flatrate, schreiben beim genaueren Hinsehen aber einen Preis pro MMS dazu. Lehnen Sie die Nutzung von Online-Nachrichtendiensten ab und schicken Ihre Bilder gern als MMS, können pro Monat deutliche Zusatzkosten entstehen.

Guter Ausgangspunkt: Die Grundgebühr

Wissen Sie nicht genau, bei welchem Punkt Sie Ihren Vergleich beginnen sollen, schauen Sie sich doch zunächst die Grundgebühr an. Meist haben Sie ja eine ungefähre Vorstellung davon, was Sie monatlich für Ihr Handy auszugeben bereit sind. Von den Grundgebühren ausgehend können Sie dann alle wichtigen Punkte bei den einzelnen angezeigten Tarifen miteinander vergleichen und das Angebot heraussuchen, das sich für Sie am meisten lohnt.

Sollten Sie feststellen, dass die Tarife für Sie alle zu viel enthalten, können Sie auch gänzlich auf einen Vertrag verzichten und sich für die Prepaid-Variante entscheiden. Für Smartphones, mit denen Sie das Internet nutzen, lohnt sich das aber kaum. Die harte Konkurrenz auf dem Telefonmarkt drückt nämlich die Preise, sodass Sie für einen relativ schmalen monatlichen Preis ein gut ausgestattetes Gesamtpaket bekommen.

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