Samstag, 18. November 2017

4. November in Kandel: Archtop-Forum für Liebhaber der besonderen Gitarren

22. Oktober 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim
Bild über Archtop-Forum

Bild über Archtop-Forum

Kandel – Am 4. November findet in der Stadthalle zum zweiten Mal das Archtop-Forum statt – ein Treffen für Liebhaber der besonderen Gitarren.

Veranstalter ist „jazz & more“ in Kooperation mit dem Jazzclub Wörth. Geboten wird ein breitgefächertes Programm für Instrumentenliebhaber und Jazzgitarristen. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei unabhängigen Gitarrenbauern aus dem Premium-Segment sowie größeren Herstellern – und bei allem, was der leidenschaftliche Gitarrist noch so braucht.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es außerdem Präsentationen und Mini-Konzerte einiger Endorser, auch mit überregionalen Größen wie Wesley G., Andreas Dombert, Christan Eckert, Michael Arlt oder Wawau Adler.

Zudem werden im Laufe des Tages drei Workshops mit prominenten Dozenten angeboten:

  • Ein Einsteigerworkshop mit Sebastian Köhn zum Thema „CAGED-System –
    Entschlüsselung des Griffbretts“
  • Ein Gitarrenduo-Workshop mit Paulo Morello und Christian Eckert sowie
  • Ein Sound-Workshop mit Michael Arlt, bei dem die verschiedenen Komponenten
    erläutert werden, die für den Sound von Bedeutung sind.

Beim Konzert ab 19 Uhrspielen sehr unterschiedliche Interpreten von hohem Niveau:

• Sandra Hempel (NDR Big Band),
• Andreas Dombert (Jazz Echo 2017 Nominee),
• Philipp Brämswig (Finalist Neuer Deutscher Jazzpreis) sowie
• Szymon Mika (Winner International Jarek Smietana Jazz Guitar Competition)

Am 4. November 2017, von 10 bis 23 Uhr, Stadthalle Kandel, Schulweg 3.

Kontakt: Jochen.guembel@archtop-forum.com

Weitere Informationen zum Programm, der Ausstellung sowie den Preisen finden sich auf  www.archtop-forum.com. Dort gibt es auch über das Kontaktformular die Möglichkeit der Voranmeldung.

Information: 

Unter Archtops versteht man im Allgemeinen akustische und halbakustische Gitarren mit einer gewölbten Decke und den signifikanten F-Löchern. Diese Instrumente entstanden in akustischer Version vor etwa 100 Jahren als Rhythmusgitarren für Tanzkapellen und wurden vor etwa 80 Jahren mit elektromagnetischen Tonabnehmern bestückt; es waren also die ersten E-Gitarren. Noch heute sind sie im Jazz, Blues, Rock’n’roll und auch in der Volksmusik sehr beliebt.

Die Konstruktion der Jazzgitarre unterscheidet sich deutlich von einer normalen akustischen oder elektrischen Gitarre.

Die Gitarren werden angelehnt an Streichinstrumente gebaut. Signifikant ist die Wölbung der Decke und die oftmals verwendeten F-Löcher als Schallöffnung.

Ein wesentliches Wertigkeitsmerkmal ist die Decke und der Boden. Bei den teuren Instrumenten wird die Wölbung aus einem Brett herausgeschnitzt, wogegen bei den preiswerteren die Deckenwölbung unter Hitze, Druck und Feuchtigkeit geformt wird. Das wirkt sich massiv auf den Ton des Instruments aus. Die teuersten Archtops in unserer Ausstellung liegen teilweise bei 30.000 Euro.

Zur Startseite

Diesen Artikel empfehlen:

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Schreibe einen Kommentar

Ihr Kommentar wird nach dem Absenden schnellstmöglich überprüft (bitte bleiben Sie sachlich!) und dann innerhalb 24 Stunden freigeschaltet. Wir bitten um etwas Geduld.
Ihr Pfalz-Express-Team

Directory powered by Business Directory Plugin