Mittwoch, 22. November 2017

270.000 Rohingya fliehen aus Myanmar nach Bangladesch

8. September 2017 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Weltgeschehen
Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee. Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit in Myanmar. 
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Dhaka  – Nach neuesten Zahlen der Vereinten Nationen sollen in den letzten zwei Wochen nun 270.000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sein.

UNHCR-Sprecherin Vivian Tan bestätigte am Freitag die neue Zahl, nachdem am Donnerstag noch von 164.000 Flüchtlingen die Rede war.

Der aktuelle Flüchtlingsstrom begann um den 25. August, als Aufständische aus der Ethnie der Rohingya Polizeistationen attackiert haben sollen, woraufhin das Militär Myanmars ebenfalls mit Gewalt antwortete.

Bei den Rohingya handelt es sich um eine muslimische Bevölkerungsgruppe in dem hauptsächlich buddhistischen Land. Seit der Unabhängigkeit Myanmar 1948 führte die Regierung gegen die Rohingya mindestens 20 groß angelegte Militäroperationen.

Auch der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel schaltete sich am Freitag ein: „Ich bin in großer Sorge über die erneuten Kämpfe im Bundesstaat Rakhine in Myanmar, die durch Angriffe auf Militär- und Polizeistationen ausgelöst worden sind und die wieder einen großen Flüchtlingsstrom nach Bangladesh ausgelöst haben“, so Gabriel.

Er appelliere an alle Seiten, zur Deeskalation beizutragen und die Zivilbevölkerung zu schützen. (dts Nachrichtenagentur/red)

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Ein Kommentar auf "270.000 Rohingya fliehen aus Myanmar nach Bangladesch"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Die UNO sollte mal mit erzählen, dass diese Moslems seit ca. einhundert Jahren die buddhistische einheimische Bevölkerung drangsaliert, Forderungen für eine Scharia stellt und anfing, ihre Forderungen mit Gewalt durchsetzen zu wollen.
    Und nun schmeißen die Ureinwohner die Moslems aus dem Land raus, wo sie eh nur als Asylanten oder Flüchtlinge gekommen sind.
    Egal wo der Islam mit einer anderen Religion zusammenkommt, gibt es Krieg.

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