
Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für Migration und Integration Miguel Vincente (1.v.l.), Moderator Dr. Winfried Kösters (m.) und Sozialdezernent Bürgermeister Thomas Hirsch (1.v.r.) bei der Eröffnung der zweiten Integrationskonferenz.
Foto: stadt-landau
Landau. Im Alten Kaufhaus fand jetzt die 2. Landauer Intergrationskonferenz statt. Ähnlich wie schon vor zwei Jahren diente der Abend dazu Multiplikatoren einen aktuellen Einblick in die verschiedenen Arbeitsgruppen zu gewähren, die nach der Verabschiedung des Landauer Integrationskonzeptes zu relevanten Handlungsfeldern der Integrationsarbeit in Landau entstanden sind und über aktuelle Entwicklungen der Integrationsarbeit vor Ort zu informieren.
Sozialdezernent Bürgermeister Thomas Hirsch eröffnete gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Migration und Integration Miguel Vicente die Veranstaltung, die unter dem Motto „Willkommenskultur“ stand. Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass Integrationsarbeit mittlerweile als Standortfaktor gilt. Dies habe Landau erkannt, machte Bürgermeister Hisch deutlich.
„Landau hat schon ein gut strukturiertes Migrationskonzept, in dem viele der Rädchen ineinandergreifen“, lobte Landesbeauftragter Vincente die Bemühungen der Landauerinnen und Landauer. Jedoch dürfte man sich nicht zurückzulehnen: „Unsere Gesellschaft ist auf die Fähigkeiten von Menschen mit Migrationshintergrund angewiesen, als Beitrag um der Überalterung entgegenzuwirken und Lehr- und Arbeitsstellen besetzen zu können“, waren Vincente und Hirsch sich einig.
Moderiert wurde der Abend von Dr. Winfried Kösters, der die Stadt nicht nur bei den Workshops bei der Erstellung des Integrationskonzepts unterstützt sondern auch schon die erste Integrationskonferenz moderiert hatte. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren die Bildungszuwanderung im Hochschulbereich, die Zuwanderung von Fachkräften in der Wirtschaft und das freiwillige Engagement in der Gesellschaft. (stadt-landau)

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