Mittwoch, 28. Oktober 2020

Wörther Handballer siegen vor Rekordkulisse in Rodalben

10. April 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Sport Regional

Die Wörther Handballer haben´s drauf: Die Meisterschaft ist in greifbarer Nähe. Foto: TV Wörth

Rodalben/Wörth – Jetzt nimmt auch Trainer Sandor Tenke vom TV Wörth das Wort, das er bisher mied – nämlich Meisterschaft – in seinen Mund. Nach dem 26:25 (11:11)- Sieg in der Pfalzliga in Rodalben meinte er: „Nun kann auch ich sagen: Wir wollen Meister werden.“

Sein Team hatte die kämpferisch sehr starke Heimmannschaft der Turnerschaft vor der unglaublichen Kulisse von 1 286 Zuschauer – der wohl größten aller Zeiten in der Pfalzliga – geschlagen.

Vor der Partie der Rodalbener Bürgermeister als Einpeitscher, der Rodalbener Spielmannszug mit Marschmusik zum Einzug der Mannschaften und Gym& Dance-Girls, die in der Halbzeit das Publikum in die afrikanische Steppe entführten und dann ein berauschender Lärmpegel mit Trommeln, Trompeten, Sirenen und Pfeifen – das war die einmalige Atmosphäre in der Halle, mit der sich die Gäste aus Wörth zurecht finden mussten.

Zunächst schien ihnen das nicht zu gelingen, denn die Rodalbener lagen nach der Wörther 4:5-Führung nach 22 Minuten 8:5 und nach 26 Minuten 11:7 vorne. Doch die Tenke-Truppe egalisierte bis zum Halbzeitpfiff und Uwe Cawein hielt noch einen Strafwurf.

Nach dem Wechsel schien alles für den Tabellenführer zu laufen, der nach 7 Minuten 12:16 und in der 42.Minute 14:18 führte. Aber die Gastgeber rissen das Ruder wieder herum und drei Minuten später hieß es 18:18 und nach 51 Minuten gar 22:20 für Rodalben. Auch jetzt behielten die Wörther die Nerven und gingen durch den Jüngsten im Team, dem A-Jugendlichen David Lang, mit 23:25 in Führung. Nachdem Uwe Cawein mit einer tollen Parade einen Konter zunichte machte, erzielte Norman Schmalz das entscheidende 24:26. Die Gastgeber konnten nur noch den Anschlusstreffer erzielen.

Jetzt haben die Wörther bei noch zwei ausstehenden Spielen (am Samstag in Annweiler gegen Wernersberg und am Sonntag, 21. 4. zu Hause gegen Oggersheim) beste Chancen, den Titelgewinn und damit den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen. (lumi)

 

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