Wörth – Der SPD-Stadtverband Wörth hat einen neuen Vorsitzenden: Auf Ludger Witte (Maximiliansau) folgt jetzt der einstimmig gewählte bisherige Schriftführer Dennis Nitsche (Wörth).
Der 35-jährige Abteilungsleiter im KIT ist auch Sprecher der Bürgerinitiative „Lärmschutz der B9“ und ging deshalb gleich nach seiner Wahl auf die innerstädtischen Probleme, was das Thema Verkehr, Lärm und Umgehung ein. „Die Lebensqualität in der Stadt Wörth muss gesteigert werden, was Verkehrslärm, Altortskern-Sanierung und Ortsumgehung angeht“ sagte er bei der Stadtverbandskonferenz in Maximiliansau.
Jürgen Nelson vom gastgebenden Ortsverein, der für den verhinderten Witte die Sitzung leitete, ging auf die zahlreichen Aktivitäten des Stadtverbands ein. In Zusammenarbeit mit der SPD-Stadtratsfraktion seien vielfache Anregungen und Vorschläge zum Bäder-, Klimaschutz- und Lärmschutzkonzept bei der Verwaltung eingegangen, die aber bisher nur zum Teil auch angenommen worden seien.
Daneben war aber auch ebenso bisher ungelöste Thema Kunstrasenplatz in Wörth Diskussionspunkt der Konferenz Hier habe man erst bei der letztjährigen Ortsbegehung von einer Kostenerhöhung von 400 000 Euro auf über 700 000 Euro erfahren, die bisher nie klar erläutert worden sei. Seitdem sei auch nichts geschehen. Das gehe in Anbetracht der misslichen Trainings- und Spielbedingungen für den FC Bavaria – aber auch der örtlichen Schulen – so nicht weiter, meinte Nelson. Hier dürfe nicht immer wieder versucht werden den „Schwarzen Peter“ auf das Land zu schieben, sondern die Stadt müsse endlich handeln.
Auch das „Hin – und Herschieben der Verantwortlichkeit zwischen der Stadt Wörth und dem Kreis beim möglichen Bau einer Mensa für IGS, Europa-Gymnasium und Grundschule Dorschberg sei „unverständlich“, sagte Fraktionssprecher Wolfgang Faust. Es gehe hier nicht um ein Prestigeobjekt für drei Schulen, sondern um die weitere Garantie für die ordnungsgemäße Durchführung des Schul- und Vereinssportes in Wörth. Man könne nicht eine Sporthalle einfach umfunktionieren ohne entsprechende Alternativen für den Schul- und Vereinssport zu haben. Es habe sich jetzt herausgestellt, dass hier Entscheidungen getroffen worden seien, ohne mit allen Betroffenen an einem Tisch gesessen und die Folgen ausdiskutiert zu haben, meinte Faust.
Als Stellvertreter von Nitsche wurden Herbert Hauck (Schaidt) und Jürgen Nelson (Maximiliansau) einstimmig gewählt und Wolfgang Schneck als Kassenwart bestätigt. Schriftführerin ist Christiane Ell. Als Beisitzer fungieren Volker Kolbenschlag, Gerd Nagel (beide Wörth), Rolf Kimmel, Michael Bastian (beide Maximiliansau) und Hartmut Kechler (Schaidt). Kassenrevisoren sind Günter Tröscher (Wörth) und Jürgen Mayer (Maximiliansau).
Für die traditionellen Ortsbegehungen in den Sommerferien wurden Freitag, der 26. Juli in Wörth, der 9. August in Maximiliansau und der 16. August in Schaidt festgelegt. (lumi)

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