Montag 12.Oktober 2026

Wörth / Neupotz: Polizei untersucht mehrere mögliche Fälle von Kinderansprechern 

2. Dezember 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim

Symbolbild: Pfalz-Express

Wörth / Neupotz – Innerhalb weniger Tage sind der Polizei in Wörth mehrere Vorfälle gemeldet worden, bei denen Kinder von unbekannten Personen angesprochen worden sein sollen. Die Ermittlungen laufen, ein Zusammenhang ist bislang nicht erkennbar.

Der erste Hinweis erreichte die Beamten am 20. November gegen 8.30 Uhr in Wörth-Dorschberg. Ein zehnjähriger Junge berichtete, in der Hans-Martin-Schleyer-Straße auf Höhe der S-Bahnhaltestelle Bienwaldhalle von einem Mann angesprochen worden zu sein. Dieser habe Böller und Süßigkeiten angeboten und sei zuvor aus einem schwarzen Sprinter ausgestiegen.

Am 28. November meldeten Eltern einen weiteren Vorfall – ebenfalls in Wörth. In der Dorschbergstraße sollen gegen 7 Uhr ein elfjähriges Mädchen und ein achtjähriger Junge von einer Frau aus einem Auto heraus angesprochen und gefragt worden sein, ob sie zur Schule mitfahren möchten.

Zwei Tage später, am 30. November, gingen dann Hinweise aus Neupotz ein. Zwei Jugendliche meldeten, dass sie auf dem Parkplatz der dortigen Grundschule einer Frau begegnet seien, die ihrer Einschätzung nach möglicherweise mit den Fällen in Wörth in Verbindung stehen könnte. Die beiden Mädchen hatten zuvor über soziale Medien von den Ereignissen erfahren. Die betreffende Frau konnte von der Polizei ermittelt und kontrolliert werden.

Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht zwischen ihr und den beiden Wörther Vorfällen jedoch kein Zusammenhang. Ob die beiden erstgenannten Fälle in Wörth miteinander verknüpft sind, ist weiterhin unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Bereits in den vergangenen Tagen fahndete die Polizei Wörth vor Schulbeginn mit zivilen Kräften nach möglichen Kinderansprechern.

Die Behörden betonen, dass sie Hinweise dieser Art grundsätzlich ernst nehmen und sofort entsprechende Ermittlungen einleiten. Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass nicht jede Ansprache eines Kindes automatisch eine schlechte Absicht bedeuten muss, auch wenn solche Meldungen Eltern und Erziehungsverantwortliche verständlicherweise beunruhigen.

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