
Foto über SPD Wörth
Wörth/Maximiliansau – Die SPD in Wörth am Rhein hat einen offenen Brief an die Wörther Polizeiinspektion aufgesetzt. Darin fordert sie mehr und vor allem regelmäßige Kontrollen des morgendlichen Durchfahrtsverbots im Ortsbezirk Maximiliansau.
Am Wochenende wurde der Brief in einer Unterschriftensammelaktion bereits von mehr als 100 Bürgern aus Maximiliansau unterschrieben.
Das morgendliche Durchfahrtsverbot zwischen 6 und 8:30 Uhr gilt seit rund zwanzig Jahren, sowohl von Hagenbach als auch von Wörth kommend. Nachdem die Stadt eine Lösung mittels Schrankenanlagen angekündigt hatte und im Frühjahr die Einfahrt von Hagenbach her dicht gemacht hatte, nahmen die Verstöße laut SPD spürbar ab.
Die Lösung des Problems mit der Schranke ist nach Auskunft der Stadtverwaltung aus rechtlichen Gründen gescheitert, jetzt sucht die Stadt nach einer anderen technischen Lösung. Die Verstöße hätten in den vergangenen Tagen wieder neue negative Höhepunkte erreicht, so die Wörther SPD.
„In der derzeitigen Situation helfen nur noch regelmäßige Kontrollen durch unsere Polizeiinspektion. Wir werden da auch nicht mehr lockerlassen. Die Autofahrer missachten wissentlich die Verbote, fahren teilweise in verkehrter Richtung durch Einbahnstraßen oder über Grünanlagen. Neben Belästigungen und Behinderungen wird es auch für Rettungsdienste und Einsatzkräfte schwierig oder bisweilen unmöglich, unseren Ortsbezirk zu erreichen. Da zahlreiche Autofahrer die A 65 bereits bei der Ausfahrt Wörth-Dorschberg verlassen, ist darüber hinaus auch der Ortsbezirk Wörth durch diesen Schleichverkehr belastet. Viel zu lange haben wir das nun ertragen, die Polizei muss eingreifen und kann uns nicht weiter im Stich lassen,“ fordert der Vorsitzende des SPD Stadtverbands, Mario Daum.
Der Brief wird demnach der Polizeiinspektion Wörth in den kommenden Tagen zugestellt. Unterschriften sammelt die SPD noch bis zum 2. Advent. Am Weihnachtsmarkt in Maximiliansau wird die Unterschriftenliste ausgelegt.

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Und wie stellt sich die SPD diese Kontrollen vor?
Sollen dann an Ort & Stelle direkt knöllchen verteilt werden?
Da gäbe es ja noch mehr Rückstau und Verkehrsbelästigung !
Es bekommt einer ein Ticket, währen 15 andere dran vorbei fahren.
Sinnvoll ist doch nur eine Schrankenanlage mit entsprechenden Transpondern,
die den Anwohnern die entsprechende Zufahrt freigeben.
Aber das scheitert ja im BeamtenDeutschland, das vor allem durch seine langsamkeit glänzt !
So etwas hätte man schon lange vor dem Umbau der Rheinbrücke planen sollen / können.
Die SPD stellt sich die Kontrollen so vor, wie sie bereits sporadisch gemacht werden, so. z. B. an der Ortseinfahrt von Hagenbach kommend am E-Werk oder an der Rheindammstraße (Ortseinfahrt von Wörth). Wir fordern aktuell regelmäßige (!) Kontrollen.
Und natürlich: Eine effektive Variante kann eigentlich nur über ein technisches Mittel realisiert werden. Wie Sie sagten, das scheiterte leider vor einigen Wochen an rechtlichen Hürden. Wir bleiben da aber ebenfalls dran!
Übrigens ist die Lage unabhängig von der Sanierung der Rheinbrücke in Maximiliansau schwierig. Bei jedem Unfall (der kommt gewöhnlich häufiger ohne Baustelle vor – tatsächlich!) führt der Stau zu einem Schleichverkehr, der dann die Straßen in Max’au (trotz bestehendem Verbot) und auch Wörth teils vollends verstopft.
Und was mache ma wenn agnumme ein Diverse Landaacher moiend´s an Multikulti herzoffene Maxauer bsuche will ? Geht nid weche de Schrank oder wie ?
Fastnacht Helau !
Auch ein Landaacher kommt moiend’s nach Max’au – an der A65/B10-Abfahrt wird es keine Schranke geben. Diese Ortseinfahrt ist 24 Stunden am Tag geöffnet, an einem Tag im Jahr sogar 25 Stunden!
Ich denke schon, dass sich regelmäßige Kontrollen schnell herum sprechen und deutlich zu einer Reduzierung des Schleichverkehrs führen werden. Einen erhöhten Rückstau wegen Polizeikontrollen nehme ich gerne hin! Es wird bereits jetzt ab und zu kontrolliert, aber zu selten und mit zu wenig Personal. Je mehr Tickets, desto weniger Stauumfahrer.
die Polizei kann nicht jeden Tag kontrollieren und das wissen auch alle, die da durchfahren. Heute wird kontrolliert und morgen ist alles wie vorher. Selbst wenn heute die Polizei sich 2 Stunden da hinstellt und kontrolliert, wäre der Stau durch Maximiliansau trotzdem da. Das effektivste Mittel ist und bleibt eine Schranke mit Ausfahrmöglichkeit für Anwohner. Anders ist das Problem nicht zu lösen. Ich verstehe nicht, warum man sich damit so schwer tut.
Das die Fahrer und auch Navigationssysteme den Stau umfahren ist ganz normal und kein Problem das es nur am Wörther Kreuz gäbe. Man sollte sich eher darum bemühen zu schauen das Geld und Mühe in den zügigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu investieren als mit Steuergeldern bezahlte Verkehrshindernisse (Poller/-Schrankenanlagen) aufzustellen.
Motto: „SPD Maximiliansau“ = Hier werden sie mit offenen Armen empfangen (später sogar aus und eingeschlossen) 🙂
Zu eurer Beruhigung: Schaut man zum Bundeskanzleramt so ist eine Polleranlage überhaupt kein Problem um eine Verkehrsrechtlichen Anordnung zu erlassen.