Freitag, 07. Mai 2021

Wild- und Wanderpark: Vorbereitungen zur Umsetzung neuer Ideen laufen

Förderantrag wird auf den Weg gebracht

17. Dezember 2019 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Die Natur hautnah erleben: Das konnten auch die Mitglieder der Gesellschafterversammlung des Wild- und Wanderparks und der Beirat Wild- und Wanderpark bei der Parkbegehung.
Foto: kv süw

Silz. Er sprüht vor Ideen und hat das notwendige Hintergrundwissen: Daniel Kraus ist der „neue Mann“ im Wild- und Wanderpark. Der künftige Geschäftsführer der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße GmbH hat die Mitglieder der Gesellschafterversammlung des Wild- und Wanderparks und den Beirat Wild- und Wanderpark zu einer Parkbegehung eingeladen, um sich ein Bild der aktuellen Lage zu machen und mögliche Ideen für die Zukunft vorzustellen. 

In das Bewusstsein vieler Menschen ist das Thema Barierrefreiheit gerückt. Ein Thema, das auch der neue Geschäftsführer angehen will: „Die Barrierefreiheit im Park ist noch nicht so gegeben, wie manch ein beeinträchtigter Parkbesucher oder Familien mit Kinderwägen sich das vielleicht wünschen würden.

Ein Teilbereich kann barrierefrei erschlossen werden, wie beispielsweise der Streichelzoo oder bestimmte Plattformen. Auch durch Handläufe an Gehegen kann Barrierefreiheit erreicht werden, der Projektantrag dazu soll in dieser Woche gestellt werden“, führt Kraus aus.

Barrierefreiheit herzustellen sei einerseits ein ausgesprochenes Ziel, andererseits natürlich ein Balanceakt, denn schließlich solle der naturnahe Park nicht an Charme verlieren, bemerkte Landrat Dietmar Seefeldt.

In gewissen Bereichen sei es aber möglich, die Balance herzustellen: „Die entsprechenden Förderanträge zur Herstellung der Barrierefreiheit im Rahmen des Projekts, in dem die Südliche Weinstraße Modellregion für barrierefreien Tourismus ist, werden nun auf den Weg gebracht“, so der Kreischef weiter.

Ein weiteres Thema, das auch Landrat Seefeldt begrüßt, liegt Kraus am Herzen: Künftig soll es wertvolle pädagogische Arbeit mit Pflanzen für Kinder im Park geben. „Gerade in Zeiten des Klimawandels begrüße ich diese Idee der naturnahen Bildung, von der unsere Kinder profitieren. Aus Erfahrung mit unserem Kooperationsprojekt des Eigenbetriebs Wertstoffwirtschaft zeigt sich, dass solche Angebote für Kindergärten und Schulklassen sehr gut angenommen werden“, so der Kreischef. Auch hier läuft momentan die Konzeptentwicklung.

Außerdem gibt es Ideen für weitere Attraktionen, die im Park aufgenommen werden könnten. Kraus setzt, wie seine Vorgänger Michael Müller und Marianne Geppert, weiterhin auf Eigenleistung, um den Park zu erhalten und Neues zu erschaffen. Die Wiesen und Ackerflächen werden auch weiterhin für Futtermittel bewirtschaftet.

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