Mittwoch, 16. Oktober 2019

Welche Kleidung passt zum Pokerspiel?

26. April 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Freizeit & Hobby
Passende Kleidung hilft manchmal beim "coolen Pokerface". Foto: Pixabay/CC0 Public Domain

Passende Kleidung hilft manchmal beim „coolen Pokerface“.
Foto: Pixabay/CC0 Public Domain

Poker hat eine lange Tradition und inkludiert verschiedene Spielarten. Texas Hold’ em, Five Card Draw und Seven Card Stud sind nur drei von vielen Arten des Pokerspiels. Neben der Erfahrung im Poker kann auch die eigene Haltung und die Kleidung einen deutlichen Unterschied machen.

Wie kleidet man sich nun angemessen für ein Pokerspiel? Auf diese Frage gibt es nicht nur eine richtige Antwort, sondern viele valide Antwortmöglichkeiten. Da Poker oft im Casino gespielt wird, gibt es durchaus einige Spieler, die sehr vornehm gekleidet sind; Anzug, Einstecktuch und schöne Lederschuhe sind ebenso gerne gesehen worden wie atemberaubende Röcke und Absätze, welche auch auf dem Laufsteg in Mailand Aufmerksamkeit erregen würden.

Dieser Trend besteht auch heute fort, obwohl nicht jeder Pokerspieler ganz so elegant angezogen ist. Heutzutage gibt es durchaus noch einige Casinos mit einem strengen Dresscode. Bei einigen anderen Häusern wird wiederum weniger Wert auf die Kleidung gelegt.

Derzeit bevorzugen viele Pokerspieler lässigere Klamotten. Oft sieht man eine Kombination aus Jeans und Polohemd oder T-Shirt. Je nach Spieler kann noch ein Baseball Cap und eine Sonnenbrille hinzukommen, aus Sorge darum, dass andere Spieler anhand der Augen lesen könnten, welches Blatt man hält.

Sean Jazayeri ist ein bekanntes Beispiel für einen Pokerspieler, der auf seine Sonnenbrille setzt. Ben Wilinofsky hingegen ist ein großer Freund von Schals und Maats Cimbolas trägt verschiedene Mützen oder Caps. Die Stile variieren also stark, je nach Spieler und dessen Auffassung von passenden Klamotten für eine Pokerpartie.

Ist Kleidung selbst nun verantwortlich für die eigene Performance? Manch einer ist der Ansicht, dass Klamotten immer noch Leute machen. Sicherlich können sie bei verschiedenen Angelegenheiten behilflich sein. Der Träger eines schönen Anzugs mag potenziell eine Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins erleben.

Ein Anderer empfindet es deutlich angenehmer, wenn seine Jeans nicht so eng sitzt wie ein Anzug und er sich dadurch mehr auf das Spiel konzentrieren kann. Es gibt aber auch bekannte Pokerspielerinnen, wie beispielsweise Annie Duke. Diese könnten gezielt adrette Klamotten anziehen, um ihre männlichen Mitspieler zu irritieren.

Accessoires wie eine Sonnenbrille und Baseballcaps können in der Tat nützlich sein, die eigenen Augen zu verdecken und dadurch potenziell Aufschluss über das eigene Blatt zu geben. Mützen, Ringe, Armbänder und auch Schals können als Glücksbringer dienen und dadurch dem ein oder anderen Spieler helfen, sofern er diesem Aberglauben frönt.

Dennoch sind praktische Erfahrung im Poker sowie gewisse mathematische Kenntnisse unerlässlich. Kleider alleine helfen keinem Pokerspieler, wenn er die Grundlagen des Spiels nicht beherrscht und nur einige Strategien kennt. Zusätzlich zu der eigenen Strategie ist es wichtig, dass er andere Strategien kennt, erkennt und weiß, wie man gegen diese anspielen kann.

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