Dienstag, 28. Mai 2024

Pimp your body – wie Kleidung die Optik maßgeblich beeinflussen kann

26. April 2019 | Kategorie: Mode & Schönheit, Ratgeber

Mit der richtigen Kleidung kann man kleine Problemzonen wegschummeln.
Foto: Pixabay.com, © Bru-nO, CC0 1.0

Jeder Mensch hat seine ganz eigenen körperlichen Merkmale. Es gibt große, kleine, mollige, schlanke, helle oder dunkle Typen. Nicht jeder fühlt sich wohl in seiner Haut und sucht nach Möglichkeiten, an dieser oder jener Stelle ein wenig nachzuhelfen, um die Optik zu verbessern.

Eine gute Möglichkeit, unvorteilhafte oder zu kleine Körperteile zu kaschieren beziehungsweise in eine vorteilhaftere Position zu bringen, kann gut gewählte Kleidung sein. Die Modebranche hat inzwischen für Frauen und Männer einige Möglichkeiten geschaffen, durch die sie sich besser in Szene setzen können.

Hauptproblemzone Brust, Dekolletee und Po

Viele Frauen sind mit der Größe oder Form ihrer Brust unzufrieden und suchen nach Möglichkeiten, diese größer erscheinen zu lassen oder nach oben zu setzen, um ein schöneres Dekolleté zu bekommen.

Andere hadern mit einem zu flachen Hinterteil und wünschen sich auch an dieser Stelle eine unauffällige Methode der Vergrößerung. Hier kommen Push-ups ins Spiel. Wie dem Herrn die Push-up-Funktion an der Front beziehungsweise ein Butt Enhancer auf der Rückseite seiner Underwear dabei hilft, sein bestes Stück oder sein Hinterteil aufzupimpen, so greift die Frau auf einen Push-up-BH zum Anheben und Vergrößern ihrer Brust zurück oder nutzt einen Push-up für den Po.

Pimp yor body – exakt passender BH für gute Form

Schon die Wahl eines gutsitzenden BHs kann das Dekolletés in vielen Fällen erst richtig in Szene setzen. Um einen wirklich passenden BH zu finden, muss man zunächst die BH-Größe berechnen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Brust in den Körbchen auch wirklich ausreichend Platz findet, sie nicht gequetscht wird oder sich zu viel Stoff unter dem Oberteil abzeichnet.

Um die richtige Größe für den BH zu finden, muss man lediglich mit einem Maßband zunächst die Unterbrustseite messen. Dazu legt man das Maßband direkt unterhalb der Brust um den Oberkörper. Anschließend misst man den eigentlichen Brustumfang auf Höhe der Brustwarzen. Sind beide Maße ermittelt, kann man sie einfach in einen BH-Größen-Rechner eingeben. Als Ergebnis erhält man dann die optimale BH-Größe.

Tricks und Kniffe für eine gute Optik

Viele Frauen und Männer sind auf der Suche nach den neuesten Trends zur Optimierung ihrer Optik und so hat sich rund um die Frage, mit welchen Tricks und Kniffen Frauen (und auch Männer) noch besser aussehen können, eine ganze Industrie entwickelt und selbst regionale Medien befassen sich in zwischen mit den für viele Menschen wichtigen Themen, wie Gesundheit, Mode und Körpergefühl.

Push-up für Brust und Po

Hilft selbst ein gutsitzender BH mit starkem Unterbrustband nicht dabei, die Brust anzuheben und größer erscheinen zu lassen, kann man den gewünschten Effekt durch einen sogenannten Push-up BH erzielen. Bei einem solchen BH ist das Körbchen leichter oder auch stärker gefüttert, wodurch der Eindruck von mehr Volumen entsteht. Das wird durch schräg sitzende Cups erreicht, die die Brust nach oben und zur Körpermitte drücken, wodurch das Dekolleté voller wirkt.

Solche BHs gibt es mit oder ohne Träger, mit fest vernähten Cup-Wattierungen oder für einlegbare Schalen. Man kann mit Push-up BHs alle Outfits abrunden, egal, ob man lässig oder elegant gekleidet ist.

Push-ups für das Hinterteil

Es gibt eine zunehmende Zahl an Frauen (und auch Männern), die mit der Größe und Form ihres Hinterteils nicht zufrieden sind und nach Möglichkeiten suchen, den Po stärker zu betonen. Auch dafür hat die Mode-Industrie etwas entwickelt, nämlich den Po-Push-up. Dabei handelt es sich um spezielle Slips oder Panties, in die zusätzliche Polster eingearbeitet sind. Diese Polster führen beim Tragen zu einer schönen Form und einem größeren Volumen an den Po-Backen.

Die Größe der Polster kann frei gewählt werden, es gibt diese Unterwäsche mit kleinen und flachen Einsätzen, man kann aber auch Unterwäsche mit Polstern kaufen, mit denen man Jennifer Lopez Konkurrenz machen würde. Bei der Wahl der Größe sollte man darauf achten, dass die Optik natürlich bleibt und nicht zu künstlich aufgepimpt wirkt.

Tipps für eine schlanke Taille

Fragt man Frauen nach ihren größten Problemzonen, nennen viele neben der Brust und dem Po auch die Taille. Ähnlich wie eine klein empfundene Brust oder ein zu flacher Po lässt sich auch eine zu schwach ausgeprägte Taille mit einfachen Mitteln gut kaschieren.

Styling-Experten empfehlen vor allem Kleider mit geschwungener Schnittführung, die an den Seiten sehr dunkle oder schwarze Einsätze haben. Da das Auge meist zunächst auf den hellen Innenteil schaut, verschwindet die etwas breitere Taille dadurch sozusagen im Dunkeln.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein sehr weites Oberteil zu verwenden (etwa eine sogenannte „Carmen-Bluse“ oder ein Oberteil mit Trompetenärmeln) und dieses in den Rock zu stecken. Auf diese Weise wird durch das große Volumen des Oberteils die Taille betont. Wer gerne Kleider trägt, kann seine Taille auch durch die Verwendung von schmal gehaltenen Taillengürteln hervorheben.

Eine etwas aufwendigere Methode, sich eine schlankere Taille zu verschaffen, besteht darin, eine Corsage zu tragen. Solche ShapeWear ist sehr leicht und kann einfach unter dem Kleid oder einem langen Rock getragen werden. Aufgrund des verwendeten Materials und der Verarbeitung verleiht die ShapeWear der Nutzerin eine schlankere Taille.

Foto: Pixabay.com, © PhotoMix-Company, CC0 1.0

Pimp your body – möglichst ohne Schönheits-OP

Der Gang zum Schönheitschirurgen ist für immer mehr Frauen (und auch Männer) scheinbar der letzte Ausweg, um unvorteilhafte Körperproportionen optimieren zu lassen. Viele kleine Makel lassen sich durch ausgesuchte Kleidung kaschieren und mit einer ausgewogenen Ernährung und etwas sportlicher Betätigung lassen sich Po, Brust und Taille so formen, dass man zufrieden ist.

Eine Operation ist meistens sehr kostenintensiv, birgt immer Risiken und ein Eingriff kann letztlich nicht garantieren, dass man anschließend mit dem erzielten Effekt auch wirklich glücklich ist. Deshalb ist es sinnvoll, die kleinen körperlichen Unzulänglichkeiten durch den geschickten Einsatz von Kleidung zu kaschieren. Der Weg zum Chirurgen sollte immer nur die letzte Alternative sein.

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