
Bild von mohamed Hassan auf Pixabay
Bad Feilnbach – Eine weitere Antikörper-Studie hat eine hohe Dunkelziffer bei Infektionen mit dem Coronavirus offengelegt. Bei einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) im bayerischen Bad Feilnbach durchgeführten Erhebung wurden 2,6-mal mehr Infektionen nachgewiesen als bislang bekannt.
Allerdings: Bei 39,9 Prozent der Erwachsenen mit einem positiven SARS-CoV-2-Test konnten nach kurzer Zeit keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. Dies bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität bestehe, so das RKI – es sei aber auch möglich. Zu einem ähnlichen Ergebnis war auch eine umfangreiche Antikörperstudie des King’s College London gekommen.
Man wissen generell noch immer zu wenig über das Virus, lerne aber jeden Tag dazu, sagte Dr. Osamah Hamouda (Leiter Abteilung Infektionsepidemiologie des RKI), der die Ergebnisse zusammen mit Dr. Claudia Santos-Hövener (Studienleitung Corona-Monitoring lokal) vorstellte.
Auffällig sei auch, dass sich die Altersgrenze der Erkranken und Infizierten nach unten verschiebe. So gebe es derzeit hauptsächlich Infektionen bei den 15- bis 60-Jährigen und nur noch wenige bei Älteren. Hamouda führte die veränderte Erkrankungsgruppe unter anderem auf Reisen, Feiern, „Partyvolk“ und nicht angepasste Schutzmaßnahmen in diesem Zusammenhang zurück.
14,5 Prozent der Personen mit positivem Antikörper-Nachweis waren ohne typische Krankheitssymptome. Die Studie wurde vom 23. Juni bis 4. Juli durchgeführt.
Studie in Kupferzell
Bei einer im baden-württembergischen Kupferzell durchgeführten Studie waren sogar 3,9 mal mehr Infektionen nachgewiesen als bislang bekannt. Hier waren 16,8 Prozent der Personen mit positivem Antikörper-Nachweis ohne typische Krankheitssymptome.
Bei 28,2 Prozent der Erwachsenen, die nach eigenen Angaben einen positiven SARS-CoV-2-Test hatten , konnten keine Antikörper nachgewiesen werden. (red/dts Nachrichtenagentur)

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