Samstag, 21. September 2019

Vom Fehrbelliner Reitermarsch bis zur Filmmusik: Großes Jubiläumskonzert der Annweiler Trifelsherolde begeisterte

20. Mai 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Kultur

Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum haben die „Die Trifelsherolde“ am Samstagabend die Zuhörer auf einen musikalischen Streifzug durch die sieben Jahrzehnte ihres Bestehens mitgenommen. Der Hohenstaufensaal war rappelvoll als der Fanfarenzug mit seinen 40 Musikern fahnenschwenkend einmarschierte.
Foto: hi

Annweiler.Eigentlich sollte das Jubiläums-Fackelkonzert 2019 der Trifelsherolde auf dem Annweiler Rathausplatz stattfinden. Ein länger andauernder starker Platzregen machte dem aber einen Strich durch die Rechnung, und so zog man kurzerhand in den Hohenstaufensaal.

In seiner Ansprache begrüßte der langjährige 1.Vorsitzende der Trifelsherolde, Harald Jentzer aus Dernbach, an erster Stelle die anwesenden Emil Weinkämmerer als Gründungsmitglied des Vereins sowie Margot Hierschbiel, Ehefrau des verstorbenen Zugführers und Gründungsmitglieds Erwin Hierschbiel.

Auch Stadtbürgermeister Thomas Wollenweber und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Annweiler, Christian Burckhart, ebenso wie die Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters, Dirk Müller-Erdle, Benjamin Seyfried und Karl Weißenbach waren gekommen. Daneben weitere bekannte Persönlichkeiten aus dem Stadtrat, unter anderem Artur Bretz mit Ehefrau Marita und die Stadtbeigeordnete Romy Schwarz.

Unter der musikalischen Leitung des Zugführers Oliver Winck wurde aus jeder Epoche der Trifelsherolde mindestens ein Stück gespielt. Von der Gründungszeit 1949 bis heute. Die Vielseitigkeit der musikalischen Boten Annweilers war einmal mehr beeindruckend und gehört zum Besten, was der Verband Südwestdeutscher Fanfarenzüge zu bieten hat.

Klassische Fanfarenklänge waren ebenso zu hören wie der bekannte Kaiser-Wilhelm-Marsch und die Filmmusik aus „Fluch der Karibik“. Ein Höhepunkt war das Trommelsolo mit einem Medley aus verschiedenen Kompositionen. Durch das Programm führte die charmante Trifelsheroldin, Susanne Schuster, mit viel Information zur Musik und über die Aktiven (Bläser, Trommler, Fahnenschwenker) im Verein. Die Herolds-Musik wird seit einigen Jahren stark beeinflusst durch den musikalischen Berater, Arrangeur und Komponisten, Fritz Hanke.

Das Standard-Instrument der klassischen Fanfarenzüge ist die ventillose Fanfare. „Aber schon anfangs der siebziger Jahre haben die Trifelsherolde komplett umgestellt auf Ventil-Fanfaren, die alle auf Es gestimmt sind“, wie Jentzer nach dem Konzert erläuterte, „die haben einen markanten Ton, sind durchdringend und man hat damit beim Spielen eine große Variabilität. Das spiegelt sich in der Vielfalt unserer Musik mit den modern arrangierten Stücken wider“.

Mit noch zwei Groß-Ereignissen in diesem Jahr werden die Trifelsherolde als musikalische Botschafter von Annweiler über das Trifelsland hinaus ausstrahlen.

Zunächst beim Festwochenende vom 20. – 22. September zur 800-Jahr-Feier der Stadt Annweiler.
Die Südwestdeutschen Fanfarenzüge treffen sich nach einem Sternmarsch durch die Innenstadt zu einem feierlichen Umzug mit einem Gemeinschaftsspiel aller Fanfarenzüge in der Markwardanlage.

Danach dann, am Montag, 16. Dezember, spielen die Trifelsherolde auf Bitten von Landrat Dietmar Seefeldt zum Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Landkreis SÜW“ den Großen Zapfenstreich in Herxheim.

„Das ist eine große Ehre für uns“, zeigte sich Jentzer stolz, „zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte spielen wir dieses sehr anspruchsvolle musikalische Protokoll, dessen Inhalt und Ablauf bei festlich-feierlichen Staatsakten minutiös geregelt ist.“ (hi)

Nach dem Jubiläumskonzert: Harald Jetzer nimmt von Bürgermeister Christian Burckhart ein persönliches Dankeschön für die großartige musikalische Darbietung der Trifelsherolde entgegen.
Foto: hi

 

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