Haßloch.In letzter Zeit häufen sich wieder die Beschwerden bei der Gemeinde Haßloch über Verunreinigungen durch Hundekot.
Schon mehrfach hat das Ordnungsamt in der Vergangenheit die Hundebesitzer hingewiesen darauf zu achten, dass die Tiere ihr „Geschäft“ nicht auf Straßen, Gehwegflächen oder auf öffentlichen Anlagen (z.B. Spielplätze, Schulhöfe, Bachanlagen, Sportanlagen, Festplätze etc.) verrichten. Dennoch muss häufig festgestellt werden, dass sich nicht alle Hundebesitzer daran halten.
Daher erneut der Appell der Gemeinde an alle Hundehalter: „Denken Sie als verantwortungsbewusster Hundehalter an Ihre Mitmenschen. Mit dem Kauf eines Hundes übernimmt der Halter schließlich nicht nur eine Verpflichtung gegenüber dem Tier, sondern auch gegenüber seinen Mitbürgern.
Es ist nämlich alles andere als schön, wenn man beim Spaziergang durch das Großdorf, beim Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit oder während des Familienausflugs in einen Hundehaufen tritt. Denken Sie darüber hinaus auch an den Personenkreis, der die öffentlichen Anlagen pflegen muss. Es kommt nicht selten vor, dass Gemeindebedienstete beim Mähen einer Anlage in Hundehaufen treten bzw. der Kot durch das Mähen herumgeschleudert wird.“
Seit 2013 wurden in Haßloch an mehreren Standorten Hundekot-Boxen aufgestellt. Insgesamt stehen derzeit 18 solcher Boxen im Ortsgebiet, unter anderem am Durchgang des Rathauses zum Wendehammer Leo-Loeb-Straße, am Eingang Friedrich-Ebert-Park auf der Ostseite, in der Moltkestraße am Süd-Eingang zum Parkfriedhof oder auch in der Westrandstraße an der Einfahrt zur Obermühle.
Das Aufstellen dreier weiterer Hundekot-Boxen ist im Frühjahr dieses Jahres geplant. Diese sollen am „Handschuhpädel“ (Fußweg zwischen Ohliggasse und Mozartstraße), Herrenweg und Im Tiefenthal aufgestellt werden. Bis Ende des Jahres sollen sich noch bis zu drei weitere Boxen dazu gesellen. Darüber hinaus sind entsprechende Hundeabfallbeutel auch im Bürgerbüro sowie im Rathaus erhältlich.
Das Aufstellen von Hundekot-Boxen und die damit verbundene Bereitstellung entsprechender Abfallbeutel sei aber nur eine Seite der Medaille, so der zuständige Dezernent und Erste Beigeordnete Tobias Meyer. Letztlich müsse man von diesen Angeboten auch Gebrauch machen, ansonsten bleibe der Nutzen gleich Null.
Darüber hinaus stellt die Verschmutzung öffentlicher Straßen und Anlagen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben also einen Blick auf entsprechende Verstöße.
Weitere Auskünfte zum Thema erhalten Bürger direkt bei der Ordnungsverwaltung in der Langgasse 64 oder unter der Telefonnummer 06324 935 257.
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