Frankfurt/Main – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der Militärische Abschirmdienst überprüfen zwei langjährige Bekannte des terrorverdächtigen Rechtsextremisten Franco A., um herauszufinden, ob er Teil eines Netzwerks war, zu dem auch diese beiden gehörten.
Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“ (Online-Ausgabe) unter Berufung auf Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages.
Die Frage, ob ein solches Netzwerk existiere, sei noch nicht abschließend beantwortet, heißt es. Bisher waren beide Behörden lediglich darauf gestoßen, dass der 28-jährige Oberleutnant der Bundeswehr, der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte und anerkannt worden war, in Verbindung zu einem 24-jährigen ebenfalls rechtsextremistischen Studenten stand, bei dem zahlreiche Waffen gefunden wurden. Beide stammen aus Offenbach.
Bundestagsabgeordnete wollen überdies untersuchen, ob Verbindungen in die rechtsextremistische Szene Österreichs bestehen. Denn der Oberleutnant war aufgefallen, weil er auf einer Toilette des Flughafens Wien-Schwechat eine Waffe versteckt und behauptet hatte, diese habe er vorher gefunden.
Der 28-Jährige wird dringend verdächtigt, einen möglichen Anschlag geplant zu haben mit dem Ziel, die Schuld dafür Flüchtlingen in die Schuhe schieben zu können. Hinweise auf ein konkret geplantes Attentat gibt es dem Vernehmen nach aber nicht. (dts Nachrichtenagentur)
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