
Thomas Hitschler ist fast einstimmig wieder gewählt und im Vorsitz bestätigt worden. Gratulation von Thomas Wollenweber, Jürgen Nelson und Paule Albert auf dem Podium.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Annweiler. Die SPD Südpfalz lud zum Unterbezirksparteitag in den Hohenstaufensaal nach Annweiler ein.
An diesem Abend wurde Thomas Hitschler mit überwältigender Mehrheit (99 Prozent) im Vorsitz bestätigt. Seine Stellvertreter sind Frank Jordan, Jürgen Nelson und Claudia Sieling.
Als Beisitzer wurden Carolin Eichhorn (Westheim), Simon Bolz (Germersheim), David Emling (Bellheim), Sabrina Welker (Rheinzabern), Dr. Katrin Rehak-Nitsche (Wörth), Hermann Demmerle (Landau(), Julia Bognar (Schwegenheim), Lisa Reinheimer (Landau) und Sabine Schley (Germersheim) gewählt.
Nach den Formalismen der Konstituierung gab Hitschler seinen Rechenschaftsbericht ab. Er ließ die letzten zwei Jahre mit Bild-Impressionen Revue passieren, sprach über Projektarbeit, Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen und gab einen Ausblick auf das folgende Jahr.
Projekte waren zum Beispiel Flüchtlingskonferenzen, Mitgliederwerbung, das Projekt 10 unter 20, welches mehr Jugend in die Südpfälzische SPD holen will, eine Arbeitsgruppe Rente und Arbeitsparteitage.
Auch die Arbeitsgemeinschaften waren sehr rührig: Hier hob Hitschler besonders die AG 60 plus mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Thiel hervor, sein Dank galt aber auch den AGs Integration und Vielfalt, der ASF, AGS und ASG für ihre Arbeit. Deren Vertreter gaben später noch einige Erklärungen ab.
Eine Neuerung wird es bei der Veranstaltung „Menschen der Region“ geben. Diese soll in Kombination mit einem Sommerfest über die Bühne gehen, während erstmals am 5. Februar ein kleiner Neujahrsempfang der SPD Südpfalz veranstaltet wird.
Auch zur Verleihung des diesjährigen Martinipreises an die Journalistin Anja Reschke äußerte sich Hitschler: „Sie war eine tolle Preisträgerin“.
Wahlkämpfe wurden geführt: Ein Landtagswahlkampf, bei dem ein Vorsprung von 11 Prozent der CDU wieder eingeholt werden konnte und die SPD-Landtagsabgeordneten Schweitzer, Schwarz und Schleicher-Rothmund, Maximilian Ingenthron als Landauer Bürgermeister, die Bürgermeister Poß und Bohrer und Dr. Dennis Nitsche erfolgreich waren.
Die Projektarbeit gefällt mir“, so Hitschler. Diese Art des Politikmachens führe die Menschen leichter an die Partei heran, so Hitschler, der im Januar Klausur machen wird. „Lasst uns die Erfolgsgeschichte 2017 und 2018 fortsetzen und Wahlen gewinnen“, beschwor er die Anwesenden.
Man wolle im Bundestagswahlkampf dem Populismus etwas entgegensetzen, Demokratie leben und Menschen überzeugen, so Hitschler. „Das Amt macht mir Spaß, lasst mich den Karren noch zwei weitere Jahre ziehen“.
Die Arbeitsgemeinschaft AG 60 plus gibt Kandidaten Unterstützung im Wahlkampf, hält Vortragsabende, Workshops und Diskussionsveranstaltungen ab und ist in unterschiedlichen Gremien der Partei vertreten.Vorsitzender Wolfgang Thiel beschrieb diese Aktivitäten in seinem Bericht.
Michael Falk ist Experte für Sozial-und Gesundheitspolitik. Die ASG ist sehr rührig und hat zum Beispiel auch den Demografischen Wandel, die solidarische Bürgerversicherung und andere Themen behandelt. Zum Thema „solidarische Rentenpolitik“ wurde in Zusammenarbeit mit der AG60 plus“ und den „Jusos der SPD Südpfalz“ ein gemeinsamer Antrag zur Rentenpolitik für den Unterbezirkstag erarbeitet.
Anträge bezogen sich auch auf eine Kinderbetreuung, Vereinfachung und Anpassung von Mitgliederbeiträgen. Auch ein Antrag zur Digitalisierung wurde beschlossen. Alle Tätigkeitsbereicht lagen auch in schriftlicher Form aus.
Höhepunkt war die Auszeichnung dreier SPD-Südpfalz-Urgesteine. Wolfgang Thiel, Klaus Böhm und Alexander von Rettberg erhielten die höchste Auszeichnung, die die SPD zu vergeben hat: die Willy Brandt-Medaille.
Die SPD ehrt damit Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. (desa)

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