Dienstag 14.Juli 2026

Trump bestätigt persönliche Einmischung in Sperre von US-Spieler

6. Juli 2026 | Kategorie: Nachrichten, Panorama

Donald Trump
Foto: über dts Nachrichtenagentur

Washington  – US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er Fifa-Präsident Gianni Infantino um die Überprüfung der Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hat.

Er erklärte am Montag in Washington, dass er die Entscheidung des Schiedsrichters nicht für gerechtfertigt halte. Trump sagte, er habe „lediglich um eine Überprüfung gebeten“, da er nicht glaube, dass es sich um ein Foul gehandelt habe.

Die Fifa hatte zuvor mitgeteilt, dass die wegen der Roten Karte verhängte Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt wurde. Damit ist der Torjäger spielberechtigt für die WM-Achtelfinalpartie von Gastgeber USA gegen Belgien. Trump bedankte sich bei der Fifa öffentlich dafür, dass sie „das Richtige getan“ und eine „große Ungerechtigkeit“ rückgängig gemacht habe.

Zwischen Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino besteht seit Längerem ein gutes Verhältnis. Im vergangenen Jahr zeichnete Infantino den US-Präsidenten sogar mit dem eigens geschaffenen FIFA-Friedenspreis aus.

Nach dem Spiel stellte sich Trump hinter den gesperrten Spieler. Die FIFA habe aus seiner Sicht eine „brillante“ Entscheidung getroffen, die Sperre aufzuheben. Die Rote Karte gegen Balogun bezeichnete er dagegen als „furchtbar“.

„Wusste nicht, was zur Hölle eine Rote Karte ist“

„Ich wusste nicht, was zur Hölle eine Rote Karte ist“, sagte Trump. Dass ein Spieler dadurch auch für das nächste Spiel gesperrt werde, sei „eine Menge Macht“. Anschließend habe er sich den Schiedsrichter näher angesehen. „Ich habe mir dann die Vergangenheit des Schiedsrichters angeschaut – und die war nicht so toll.“ Der Unparteiische sei „ein wenig verdächtig“.

Der belgische Verband ficht die Aussetzung der Sperre derweil an und sieht „keine andere Möglichkeit“. Die Belgier teilten mit, ein Schreiben an die Fifa gerichtet zu haben, um eine Kopie der Entscheidung im Fall Balogun und eine Erläuterung des angewandten Verfahrens zu erhalten. Laut „The Athletic“ soll ein Mitglied des Fifa-Berufungsausschusses, das keinem Uefa- oder CONCACAF-Verband angehört, über den Fall entscheiden. (dts Nachrichtenagentur)

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