
Der ehemalige Innenstaatssekretär Randolf Stich ist im Alter von 57 Jahren verstorben.
(c) Mdl RLP/Silz
Mainz. Die Landesregierung und viele Menschen in Rheinland-Pfalz nehmen Abschied von Randolf Stich, der früher als Innenstaatssekretär tätig war. Er erlag seiner schweren Erkrankung, die ihn im November 2022 zum Rücktritt zwang.
Randolf Stich war ein allseits hochgeschätzter Jurist, Politiker und Mensch. Er hatte ein großes fachliches Wissen und eine lange politische Erfahrung. Er war bei den Blaulichtorganisationen, in der kommunalen Familie und bei vielen anderen Partnern der Landesregierung sehr beliebt und anerkannt. Er besaß eine unkomplizierte humorvolle Art, die ihm viele Freunde und Weggefährten bescherte.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte ihn als einen wertvollen Kollegen und Mitstreiter, dessen Tod sie sehr schmerze. Innenminister Michael Ebling betonte, dass Randolf Stich sich über alle Ressortgrenzen und Ebenen hinweg einen hervorragenden Ruf erworben habe. Die Beschäftigten im Innenministerium seien tief traurig über diesen menschlichen Verlust.
Die Landesregierung sprach der Familie, den Freunden und allen Trauernden ihr tiefes Mitgefühl aus. Randolf Stich habe sich um das Land verdient gemacht. Er werde dankbar und ehrend in Erinnerung behalten.
Randolf Stich war seit 2006 in der Landesverwaltung tätig. Er begann als Referent im Justizministerium, bevor er ins Innenministerium wechselte und sich schnell in Fragen des IT-Managements einen Namen machte. Er wurde 2014 zum Ministerialdirektor und 2015 zum Staatssekretär berufen. Seit März 2019 war er zudem Amtschef.

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