
Rathausplatz in Haßloch.
Foto (Archiv): Pfalz-Express
Haßloch – Nach Berichten über Sicherheitsvorfälle im Rathaus von Haßloch hat die Gemeindeverwaltung nun Stellung bezogen. In einer Mitteilung wendet sie sich gegen kursierende Falschdarstellungen und ordnet die Geschehnisse ein.
Demnach kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren Zwischenfällen mit einer Person, die zeitweise in einer gemeindlichen Unterkunft lebte. Anders als teils öffentlich behauptet, handele es sich „nicht um eine asylsuchende Person, sondern um eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit“, so die Verwaltung.
Im Zusammenhang mit der Unterbringung sei es mehrfach zu Kontakten zwischen der Person und der Verwaltung gekommen. Dabei habe es sowohl im Rathaus als auch im Bürgerbüro „unangemessenes, teils aggressives Verhalten gegenüber Mitarbeitenden“ gegeben. Die Vorfälle seien konsequent angezeigt und von der Polizei dokumentiert worden. Körperliche Übergriffe habe es nach Angaben der Verwaltung jedoch nicht gegeben.
Die Sicherheit der Beschäftigten habe oberste Priorität, heißt es weiter. Das bestehende Sicherheitskonzept werde fortlaufend überprüft und bei Bedarf angepasst. „Unter anderem werden die Mitarbeitenden regelmäßig im Umgang mit herausfordernden Situationen und auf deeskalierendes Verhalten geschult“, teilt die Verwaltung mit.
Auch die aktuellen Vorfälle würden zum Anlass genommen, die Schutzmaßnahmen weiterzuentwickeln. In Abstimmung mit Polizei, Ordnungsbehörde und den zuständigen Fachbereichen prüft die Verwaltung derzeit zusätzliche Schritte. Ziel sei es, den Schutz der Mitarbeitenden zu stärken, „ohne den offenen und bürgernahen Charakter der Verwaltung grundsätzlich infrage zu stellen“.
Man nehme die Verantwortung ernst – sowohl gegenüber den Beschäftigten als auch gegenüber der Öffentlichkeit, betont die Gemeindeverwaltung. Über mögliche neue Maßnahmen werde man zu gegebener Zeit informieren.
Für Rückfragen steht die Gemeindeverwaltung Haßloch nach eigenen Angaben zur Verfügung.
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