
Einweihung Elektrotankstelle bei Hornbach (Bornheim).
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Berlin – Elektroauto-Besitzer können in vielen Teilen Deutschlands immer mehr Ladestationen ansteuern.
Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gibt es bundesweit inzwischen mehr als 16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf Daten des Verbands.
Rein rechnerisch kämen bei den gemeldeten 160.000 Elektro- und Hybridautos in Deutschland etwa zehn Autos auf jede Station. Damit sei die Quote sogar besser, als es deutsche E-Auto-Experten empfehlen, berichtet die Zeitung weiter.
Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE), ein unabhängiges Expertengremium der Bundesregierung, empfahl zuletzt etwa 12,5 Autos je Station.
Die Strombranche verzeichnet dabei ein immer schnelleres Wachstum. Denn Ende Juli habe die Statistik des Verbands noch bei 13.500 Ladepunkten gelegen.
Seither seien 2.600 dazu gekommen – innerhalb von fünf Monaten also 20 Prozent , berichtet die Zeitung. Erfasst werden in der Statistik Energieunternehmen, Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels.
Nicht erfasst sind private Lademöglichkeiten. Angesichts solcher Zahlen wollen die Betreiber der Stationen wie Energieunternehmen oder Stadtwerke nicht länger den Kopf für die zögerliche Verbreitung der Elektroautos hinhalten.
Der Autoverband VDA hatte zuletzt erklärt, für mehr E-Autos müsse die Ladeinfrastruktur stärker ausgebaut werden. „Die Energieunternehmen drücken beim Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter aufs Tempo“, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
„Und das, obwohl bisher kaum E-Autos auf den Straßen rollen, sich der Betrieb der Ladesäulen bisher also kaum rentiert“, so Kapferer weiter. In Thüringen, Hamburg und Berlin komme gerade einmal eine Handvoll E-Autos auf einen Ladepunkt.
„Die Verbreitung von E-Autos muss schneller vorangehen – sonst wird der Verkehrssektor die Klimaschutzziele 2030 um Lichtjahre verfehlen. Es fehlen nach wie vor Modelle, die in Preis und Leistung mit Verbrennern konkurrieren können“, so Kapferer. (dts Nachrichtenagentur)

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