Freitag, 20. September 2019

Staatssekretärin Heike Raab und Polizeipräsident Jürgen Schmitt geben Startschuss für „PiD“ – Polizei im Dialog

11. April 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Rheinland-Pfalz

Ludwigshafen. Nun ist es soweit: „PiD“  – Polizei im Dialog – geht an den Start – die Polizei Rheinland Pfalz will auf einer Internetplattform mit den Bürgern ins Gespräch kommen.

Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur und IT-Beauftragte der Landesregierung wird die Online Plattform am 14. April 2015 um 16.30 Uhr freischalten.

Diese Bürgerbeteiligung an der Polizeiarbeit im Internet ist einmalig – nicht nur in Rheinland Pfalz sondern in ganz Deutschland!
Mit „PiD“ beschreitet das Polizeipräsidium Rheinpfalz einen neuen Weg in der Polizei. Ziel ist, die Bürger digital zu informieren, mit ihnen zu kommunizieren und sie auch an wichtigen Sicherheitsthemen zu beteiligen.

Die Bürger sind für die Polizei  die „Experten vor Ort“, sie könnten am authentischsten über Sicherheitsprobleme in der Region, in der eigenen Gemeinde berichten. Nur sie könnten der Polizei sagen, wie die Serviceleistungen, wie zum Beispiel die Beratungen zum Schutz der Wohnung, bei ihnen ankommen, ob sie damit zufrieden sind oder Verbesserungen notwendig sind, erklärt die Polizei.

Eine elektronische Beteiligung von Bürgern hat in der Verwaltung zunehmende Relevanz. Die neue Kultur des Verwaltungshandelns und der Zusammenarbeit mit den Bürgern ist unumstritten. Das ist der Grund, warum sich nun auch die Polizei des Landes Rheinland Pfalz zum Ziel gesetzt hat, den Dialog mit den Bürgern im Internet aufzunehmen.
Auf der von der Landespolizeischule entwickelten Plattform kann man sich bei verschiedenen Themenbereichen einbringen und seine Meinung abgeben.

Es werden kriminalpräventive Themen angeboten, Themen zum Bereich Neue Medien, Themen, die Kinder und auch Senioren betreffen, Themen zur Sicherheit im Straßenverkehr und Präventionsthemen.

Der erste große Bereich wird sich mit dem Thema „Radfahren“ beschäftigen. Schwerpunkte werden unter anderem die Sicherheit beim Radfahren sein, angefangen von der Diebstahlsicherung über Unfallstatistik und Alkohol bis hin zum sicheren Radfahren. Zudem wird es auch um rechtliche Gesichtspunkte und Sicherheitsaspekte zum Thema e-Bike und Pedelec gehen.

Zudem werden sich die  Bürger aktiv beteiligen können und zum Beispiel der Polizei mitteilen können, an welchen Stellen sie das Radfahren als gefährlich einstufen und Vorschläge machen, wie man die Gefahr beseitigen kann.

Die Polizei will eine aktuelle Beteiligung der Bevölkerung zu den Themen, sie will, dass die Bürger mit ihr in Dialog treten. Alle Fragen werden gerne beantwortet, Hilfestellungen werden gerne gegeben. Zudem wird es auch Live Chats mit Experten zu bestimmten Zeiten geben, die im Internet bekannt gegeben werden. Und es werden zu jedem Thema eine oder auch mehrere Umfragen gestartet.

Transparenz, Information und das Vertrauen in die Polizei sollen dadurch verstärkt werden. Die Polizei soll offener und erlebbarer werden. Das Sicherheitsgefühl der Bürger soll durch Präventionsthemen erhöht werden.

Voraussetzung für die Bürgerbeteiligung im Internet ist eine transparente und offene Verwaltungs- und Polizeikultur. Mit diesem digitalen Projekt will die Polizei Transparenz vorleben.

„Je mehr Informationen die  Bürger haben, desto bessere Möglichkeiten zum Mitreden und Mitgestalten gibt es. Das ist gelebte Demokratie, wie ich sie mir vorstelle“, so Polizeipräsident Jürgen Schmitt.

Die Polizei würde sich freuen, wenn die Bürger dieses Forum annehmen. Sie können der Polizei alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen liegen, mit der Polizei über Sicherheitsprobleme sprechen, die sie festgestellt haben, der Polizei sagen, wo sie sich verbessern kann und welche Leistungen oder Angebote der Polizei beibehalten werden sollen. Und natürlich freut sich die Polizei auch über eine Rückmeldung zu dem Projekt „PiD“,  was den Bürgern an dem Projekt gefällt und was noch verbesserungsfähig ist.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz wird die Bürgerbeteiligung im Internet zunächst für ein Jahr als Pilotprojekt durchführen.
Jeder Bürger kann sich beteiligen, indem er sich auf der Seite www.pid.polizei.rlp.de registriert. (red)

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