Samstag, 17. April 2021

Seehofer wirbt bei Islamkonferenz für mehr Dialog

28. November 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto. dts nachrichtenagentur

Berlin  – Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat zum Auftakt der vierten Deutschen Islamkonferenz für mehr Dialog geworben.

„Muslime gehören zu Deutschland und haben selbstverständlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die anderen Bürger unseres Landes“, sagte Seehofer am Mittwoch in Berlin. Daran könne es keinen Zweifel geben.

„Es gehört zu meinen tiefen Überzeugungen, dass der Dialog und die Diskussion Kenntnisse und Informationen verschaffen“, fügte der CSU-Politiker hinzu. Das sei die Grundlage für Vertrauen. „Deshalb setze ich darauf, dass wir diesen ehrlichen, offenen, konstruktiven, auch von Respekt und Toleranz getragenen Dialog in den nächsten Stunden und morgen Vormittag zustande bringen.“

Seine zentrale Frage für die zweitägige Konferenz sei, wie man einen Islam in Deutschland fördern könne, „der in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, die Werte unseres Grundgesetzes teilt und die Lebensarten dieses Landes achtet“, so der Innenminister.

Er warb zudem dafür, wenn es um den Islam und Muslime und ihre Gemeinschaften gehe, sorgfältig zu differenzieren. Pauschalisierungen lehne er ab.

Die Deutsche Islamkonferenz war im Jahr 2006 vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen worden. Sie tagte in unterschiedlichen Besetzungen parallel zu den Legislaturperioden. Ziel der Islamkonferenz ist es, das Verhältnis zwischen dem Staat und den Muslimen auf eine tragfähige Grundlage zu stellen und sie religions- und gesellschaftspolitisch besser zu integrieren. (dts Nachrichtenagentur)

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7 Kommentare auf "Seehofer wirbt bei Islamkonferenz für mehr Dialog"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Es ist noch in keinem Land gelungen mit dem Islam friedlich zusammenzuleben….

    er versucht immer zu dominieren und zu verdrängen…
    ich lehne den Islam für unsere Kultur generell ab…

    • Bengt sagt:

      ,,Im Namen der Menschheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der einzige Weg, um gegen diesen Fanatismus anzugehen“.

      -Gustave Flaubert ( 1821 – 1880), französischer Dichter, Erzähler und Novellist im Jahre 1878

    • eliza doolittle sagt:

      „er versucht immer zu dominieren und zu verdrängen…“

      das ist dem islam immanent, ich könnte es noch deutlicher sagen, aber dann bekäme die mod. tränen.

      auf die schnelle
      sure 9:29
      Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind.

      sure 3:110
      Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. …..

      thereligionofpeace List of Killings in the Name of Islam: Last 30 Days

      zu ihrem letzten satz: ich schließe mich an.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Hört, hört – ja ist denn heute schon Weihnachten?

    Seehofer möchte einen Islam in Deutschland, der in der Gesellschaft verwurzelt sei, die Werte des Grundgesetzes teile und unser Land achte.

    Fromme Wünsche von unserem Innenminister.
    Und vollkommen realitätsfern.

    Weiterhin beklagt er, „dass Konflikte und Probleme allzu schnell dem Islam zugeordnet werden“.
    „Auch schwere Straftaten werden zum Teil sehr undifferenziert dargestellt.“ Der überwiegende Teil der Muslime sei friedlich.

    Dazu möchte ich Brigitte Gabriel zitieren:
    The peaceful majority is irrelevant.

  3. Helmut Hebeisen sagt:

    Man könnte meinen, dass hier wieder Tempos benötigt werden, es ertönt das Geheule der Wutbürger.

    • eliza doolittle sagt:

      „Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben: man muss ihn auch ausdrücken können.“

      Karl Kraus: „Die Fackel“ 697-705, 1925, 60

  4. Markus sagt:

    Der „Wendehals“ meldet sich mal wieder. „Muslime gehören zu Deutschland und haben selbstverständlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die anderen Bürger unseres Landes“. Wie peinlich.
    Hörte sich vor einem halben Jahr noch anders aus.
    „Unser“ Innenminister Kuscht vor den Muslimen und Kapituliert. Schau an schau an.
    So ist die CSU auf der gleichen Tal Straße wie meine „Freunde“ von der SPD.

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