Speyer/ Geraardsbergen – Am Freitagabend macht sich Christoph Fuhrbach, Weltkirche-Referent im Bistum Speyer und Ausdauersportler, auf einen langen Weg.
Mit dem Fahrrad geht es von Belgien über Deutschland, Österreich, Italien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien bis nach Griechenland. Fast 4.000 Kilometer liegen in den nächsten zehn Tagen vor ihm. Mit der Startnummer 146 nimmt er im Trikot von Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, am „Transcontinental Race (TRC)“ teil. Es ist eines der härtesten Radrennen, bei dem die Radler ohne Unterstützung fahren – kein Teambus, keine Wasserholer.
Fuhrbach, der in Neustadt wohnt, reizt bei dem Rennen nicht allein die sportliche Herausforderung und das Abenteuer. Er möchte mit seiner Teilnahme auch für die Idee eines geeinten Europas und für Solidarität mit Menschen, die in Armut leben, werben. Sein Engagement und die Arbeit von Renovabis kann man mit einer Spende unterstützen: Sein Ziel ist, pro gefahrenen Kilometer einen Euro zu sammeln.
Mit Renovabis, das im vergangenen Jahr seine bundesweite Pfingstaktion im Bistum Speyer eröffnete, war Christoph Fuhrbach im Jahr 2015 und 2016 in Bosnien unterwegs, um Projekte kennenzulernen und Kontakte und Begegnungen mit aufzubauen. Auch diese Reisen hatte er mit dem Rad bestritten.
In seinem Blog „Voll das Leben“ schreibt er über seine Touren und seine Motivation, Leistungssport und Engagement für die „Eine Welt“ zusammenzubringen. Für das TCR hat er dort eine eigene Kategorie: transcontinental-2017.
Beim Transcontinental Race planen die Radfahrer ihre Route selbst. Sie sind ohne Unterstützung von außen unterwegs und müssen sich selbst um Verpflegung und Unterkunft kümmern. Im Rahmen der Tour müssen sie vier Kontrollpunkte anfahren. Zielort sind die Metéora-Klöster in Griechenland.
Das Hilfswerk Renovabis hat Bilder und Informationen zu Christoph Fuhrbach und seiner Teilnahme am TRC auf www.renovabis.de/tcr zusammengestellt. Aktuelle Berichte vom Rennen und Eindrücke von Begegnungen mit Renovabis-Partnern in der Slowakei, Rumänien und Mazedonien plant das Hilfswerk auf www.facebook.de/renovabis zu veröffentlichen. (red)

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