
Copyright: Roemercohorte Opladen
Bad Dürkheim. Ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Esskultur der Römer erwartet am 4. und 5. Oktober die Besucher des Stadtmuseums.
Ein Teil der Ausstellungsräume verwandelt sich an diesem Wochenende kurzerhand in eine römische Küche, die mit kulinarischen Spezialitäten aus der Antike aufwartet.
Nach dem „Kochbuch des Apicius“, der ältesten erhaltenen Rezeptsammlung aus der Römerzeit, werden insgesamt 14 verschiedene Gerichte vor Ort frisch zubereitet und nacheinander serviert. Wie bei einer „cena“, einem römischen Gastmahl, reicht das Angebot von der Vorspeise bis zum Nachtisch – oder, wie die Römer sagten: „ab ovo usque ad mala“, zu Deutsch: „vom Ei bis zu den Äpfeln“.
Die „1. Römercohorte Opladen“, die schon oft zu Gast auf der Römervilla am Weilberg war, zeigt mit ihren Akteuren in originalgetreuer Kleidung, mit welcher Raffinesse man in der römischen Küche Speisen zubereitete. Beim Verkosten der Probierhäppchen lässt es sich auch gut ins Gespräch kommen.
Während auf dem Herd Gemüse und Hülsenfrüchte köcheln und das Fleisch brutzelt oder auf der Anrichte süße Desserts gezaubert werden, wissen sie Spannendes über die Essgewohnheiten der Antike zu berichten – und haben auch die eine oder andere Anekdote parat, zum Beispiel über Exotisches wie Flamingozungen, die Feinschmecker damals besonders schätzten.
Passend zu den dargebotenen Gaumenfreuden der anderen Art stehen auch römische Weinspezialitäten auf der Getränkekarte: Das „Mulsum“, ein mit Honig versetzter Wein, und dessen würzige Variante, das „Conditum Paradoxum“. – Ein Appetitanreger für die nächste große Römische Weinlese 2026!
„Vielen Dank allen Helfern, die in Bad Dürkheim die Römerzeit lebendig werden lassen. Diese Form der interaktiven Geschichtsvermittlung ist eine große Bereicherung für unsere Stadt. Sie begeistert sowohl uns Bad Dürkheimer als auch unsere Gäste, die hier zugleich Weinkultur erleben können“, freut sich Kulturdezernent Claudius Güther.
Der Eintritt ist frei, die Probierhäppchen sind kostenlos – über Spenden für das Stadtmuseum freuen sich die Veranstalter jedoch sehr.
Termine:
Samstag, 4. Oktober, und Sonntag, 5. Oktober 2025
jeweils 11 bis 17 Uhr
im Stadtmuseum Bad Dürkheim

Diesen Artikel drucken


Bad Dürkheim-Ungstein. Wieder einmal erwacht die römische Villa in Ungstein zu neuem „alten“ Leben, denn Mitglieder der „I. Roemercohorte Opladen“ geben am ...
Das Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir erhält vom Kulturministerium die Auszeichnung „Museum des Monats“ für September 2022. Das teilte der ...
Bad Dürkheim. Das Stadtmuseum Bad Dürkheim freut sich, die Eröffnung der Ausstellung „Phenomena“ anzukündigen, präsentiert vom deutsch-französischen Künstlerinnenduo Léa Barbazanges und Valentina ...
Neustadt. Der Pfälzerwald ist Erholungsraum, Naturschutzregion und Wirtschaftsfaktor zugleich. Im Jahre 1958 wurde der Naturpark Pfälzerwald aus der Taufe gehoben und vor ...
Das Angebot des Terra-Sigillata-Museums: Artes Cenandi et Visitandi – Vielfalt beim Speisen und Besichtigen. Termine Artes Cenandi Juli 2013. ...
Saulheim/Offenbach – Obwohl mit Lea Römer nur eine einzige Athletin den TV Offenbach in Saulheim bei den Rheinland-Pfälzischen Meisterschaften der Aktiven und ...
Neustadt. 1872 – 2022: Die einzigartige Geschichte der DRK Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e.V. wird im Neustadter Stadtmuseum in der Villa Böhm gezeigt. Vor ...
Rheinzabern – Das antike Tabernae – das heutige Rheinzabern – lag an einer vom römischen Militär angelegten Fernstraße. Und so hatte der Volkshochschul-Vortrag ...
Bad Dürkheim – Das Stadtradeln 2025 im Landkreis Bad Dürkheim ist beendet und es wurden erneut beachtliche Zahlen erreicht. Das Stadtradeln 2025 ...
Bad Dürkheim. Am 18. März 2025 jährt sich der verheerende Bombenangriff auf Bad Dürkheim zum 80. Mal. Die Stadt Bad Dürkheim sowie ...
Bad Dürkheim. Nachdem die Weinbauabteilung im Stadtmuseum im Kulturzentrum Haus Catoir ein Jahr lang geschlossen war, wird sie am Samstag der nächsten ...
Rheinzabern – „Trugen Römer Unterwäsche? Ja, sie trugen!“, beantwortete Gewandmeister Robert Harter dem Publikum die überraschende Frage. Er brauchte aber den Beweis ...












