Hannover – Der Prozess wegen des Vorwurfs der Vorteilsannahme gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff kann laut Richter Frank Rosenow voraussichtlich Anfang Januar eingestellt werden.
Der Vorwurf sei bislang nicht belegbar, hieß es seitens des Richters zur Begründung. Zudem habe bislang keine bewusste Entgegennahme von Vorteilen festgestellt werden können, so der Richter weiter. Ursprünglich war der Prozess bis Mitte April angesetzt worden.
Wulff war im Juni 2010 zum deutschen Staatsoberhaupt gewählt worden. Mitte Februar 2012 war der frühere Ministerpräsident von Niedersachsen vom Posten des Bundespräsidenten zurückgetreten. (dts Nachrichtenagentur)

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