Freitag, 20. September 2019

Renaturierung Rehbach Haßloch: Bürgerdialog am 22. Januar im Kreishaus

24. Dezember 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim

In der Kreisverwaltung Bad Dürkheim findet am 22. Januar ein Bürgerdialog statt.
Foto: kv-düw

Bad Dürkheim. Das Planfeststellungsverfahren bezüglich der Renaturierung des Rehbachs in Haßloch wird zum 31. März 2014 eingeleitet, teilt die Kreisverwaltung Bad Dürkheim mit.

Geplant war ursprünglich eine Einleitung zum 31. Dezember 2013. Bereits im Vorfeld der Planungen zum Bürgerdialog im Januar und mit Blick auf weitere Bürgerbeteiligungen wurde der Termin in Absprache mit der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) verschoben, um die Vorschläge der Bürger vorab in den Gremien diskutieren zu können.

Der erste Termin, an dem sich Bürger aktiv zu dem Thema einbringen können, findet am 22. Januar ab 13 Uhr im Ratssaal der Kreisverwaltung in Bad Dürkheim statt. Die frühe Anfangsuhrzeit des Bürgerdialogs garantiert, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um die verschiedensten Belange diskutieren zu können.

„Selbstverständlich ist der Termin nicht zwingend um 17 Uhr zu Ende“, so Elke Thomas, Büroleiterin der Kreisverwaltung. Teilnehmer und Teilnehmerinnen können jederzeit zum Bürgerdialog dazu stoßen, auch nach 17 Uhr.

Wer bereits sicher weiß, dass er erst am Abend teilnehmen kann, wird gebeten sich vorab bei der Kreisverwaltung zu melden.

Um den Dialog vorzubereiten und im Sinne der Problemstellung zielorientiert führen zu können, sollten konkrete Beiträge, Fragen und Anregungen bis zum 9. Januar 2014 schriftlich bei der Kreisverwaltung eingereicht werden – auf dem Postweg oder per Mail:
elke.thomas@kreis-bad-duerkheim.de

Die vorgeschlagene Verlegung und Renaturierung des Rehbachs (mit einem Abschlag nach dem Industriegebiet Süd und einer Rückführung in das alte Bachbett vor der L 529) garantiert gemeinsam mit weiteren geplanten Maßnahmen – Aufweitung des Rehbachbetts im Bereich des Industriegebiets Süd, Renaturierung des Rehbachs vor dem Industriegebiet, Erweiterung der Verrohrung innerhalb von Haßloch – einen umfassenden Hochwasserschutz für Haßloch.

Für weitere Sicherheit können im Sinne der Hochwasserpartnerschaft Mittlere Vorderpfalz Maßnahmen gemeinsam mit Neustadt sorgen.

Der erste Schritt für den Gesamtschutz ist die aktuell vorgesehene Verlegung des Rehbachs. Sie ist von zentraler Bedeutung, da durch sie erst die Voraussetzungen für die Umsetzung der weiteren Schritte geschaffen werden.

„Die jetzt geplante Verlegung des Rehbachs ist das entscheidende Projekt, der richtige Ansatzpunkt für die weiter notwendigen Maßnahmen. An diese Reihenfolge müssen wir uns halten“, sagte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Auch der Haßlocher Bürgermeister Lothar Lorch bezeichnete die Verlegung als einen möglichen ersten Schritt im Sinne eines ganzheitlichen Gesamtkonzepts. (kv-düw)

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