
Foto: dts nachrichtenagentur
Aachen – Nach dem Tod eines Journalisten im Hambacher Forst wird die Räumung der Baumhäuser von Protestlern vorerst ausgesetzt.
„Alle Arbeiten wurden sofort eingestellt“, teilte die Polizei mit, später bestätigte die NRW-Landesregierung den Räumungsstopp. „Wir können jetzt nicht einfach so weitermachen“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in Düsseldorf. Lediglich eine Rettungsmaßnahme in einem Erdschacht im Bereich „Cosy-Town“ sei noch zu Ende geführt worden, hieß es von der Polizei.
Gegen 15:50 Uhr war ein Mann aus größerer Höhe von einer Verbindungsbrücke in der Nähe eines Baumhauses im Bereich „Beech-Town“ abgestürzt. Bei dem Mann handelte es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Journalisten“, so die Polizei.
Zu diesem Zeitpunkt hätten keine polizeilichen Maßnahmen in der Nähe der Unglücksstelle und am genannten Baumhaus stattgefunden. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen. Aktivisten stellten die Umstände anders dar: „Zu dem Zeitpunkt wurde von Polizei und RWE versucht, das Baumhausdorf zu räumen“, hieß es in einer Erklärung.
Das SEK sei gerade dabei gewesen einen Aktivisten in der Nähe der Hängebrücke festzunehmen. Der Verunfallte sei „anscheinend auf dem Weg dorthin, als er stürzte“. Es handele sich um einen „Freund, der uns seit längerer Zeit im Wald journalistisch begleitet“.
Andere Aktivisten appellierten, keine weiteren Aussagen zu machen: „Auch wenn euch das momentan schwer fällt: Wir empfehlen euch zum Schutz aller Aktivisten keine Aussagen, auch keine Zeugenaussagen bei der Polizei zu machen“, hieß es in einem Aufruf, der in sozialen Medien verbreitet wurde. (dts Nachrichtenagentur)
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(frei nach Henryk M. Broder)
Ableben ist nie schön. Aber es macht wohl einen Unterschied aus, ob man eines natürlichen Todes stirbt oder infolge einer Hambacher-Forst-Auseinandersetzung…
…..
————–
Hintergrund: Der sogenannte Journalist war ein auch optisch …. in eigener Sache.
Es gab für ihn gute Bäume (gegen Braunkohle) und böse Bäume (die kann man fällen, für Windkraft)!
…
RIP
Dieser Kommentar zum Tod eines Menschen verstößt nach meinem Verständnis gegen alles, was sich ein Kommentarbereich leisten darf. Scheinbar darf sich der … hier austoben, wie er will.
Ein Journalist stirbt, und nicht die Protestierenden geben auf – nein, die Staatsgewalt gibt auf. Genehmigte Demonstrationen werden von Linken blockiert, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Hausbesetzungen bleiben straflos, Abschiebungen werden straflos verhindert – Was soll das?
Die Linken haben in diesem Staat Narrenfreiheit. Und da der Staat das Gewaltmonopol haben sollte und dies missbraucht, wird es Zeit, das (…) zu beenden.