Oberotterbach – Zehn 25 Jahre alte Mandelbäume am Ortseingang sollen gefällt werden, um einem schon länger geplanten Radweg Platz zu machen. So sieht es der Plan des Landesbetriebs Mobilität vor (Pfalz-Express berichtete).
Mittlerweile hat sich massiver Widerstand gegen das Vorhaben formiert. Die Facebook-Gruppe „Mandelbaum“ zur Rettung der Bäume hat innerhalb kürzester Zeit eine Mitgliederzahl von bald 1900 Personen erreicht.
Am vergangenen Wochenende demonstrierte dann eine Gruppe mit Plakaten („Finger weg von den Mandelbäumen“) und Bildern vor den Mandelbäumen in Oberotterbach.
Ein Mandelbaum wurde mit Blütenbilder geschmückt, die Menschen bildete eine Kette – und es wurde symbolisch ein weiteres Bäumchen gepflanzt.
Derweil hat auch Landrätin Theresia Riedmaier Landrätin aktiv die Initiative ergriffen: Anfang Januar soll im Kreishaus eine Gesprächsrunde „Mandelbäume“ stattfinden – vorerst intern mit allen Beteiligten. Unmittelbar nach dem Gespräch soll die Öffentlichkeit informiert werden.
Geplant ist, in einen „konstruktiven Meinungsaustausch und in ein geordnetes Verfahren für weitere Schritte zu kommen“, so Riedmaier.
Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität, Kurt Ertel, hat seine Teilnahme zugesagt. Auch Verbandsbürgermeister Hermann Bohrer und Ortsbürgermeister Heinz Oerther werden teilnehmen.
Die Landrätin wird auch Vertreter der Naturschutzbehörden und der Landwirtschaft zur Gesprächsrunde einladen, um eine „intensive Sach- und Fachdiskussion zu führen und möglichst eine einvernehmliche Lösung vorzubereiten.“
Riedmaier bittet alle Beteiligten um diese „Atempause“ in der Auseinandersetzung um den Bestand der Mandelbäume und versichert, ihr Bestmögliches zu tun, um eine vernünftige und akzeptable Lösung zu erarbeiten.
Auch bittet die Landrätin um Verständnis dafür, dass dies jetzt alles etwas Zeit brauche und über die Feiertage nichts übers Knie gebrochen werden könne oder müsse. (cli/red)

Diesen Artikel drucken




Oberotterbach – Aufgrund eines geplanten Fahrradwegs parallel der Weinstraße von Bad Bergzabern nach Schweigen-Rechtenbach sollen mehrere Mandelbäume gefällt werden. Das sehen die ...
Oberotterbach – Nach viel Aufregung ist nun eine Einigung zum Radweg in Oberotterbach erzielt worden. Dort war entlang der Bundesstraße 38 ein ...
Oberotterbach – Die Planung für eine alternative Wegführung des Radwegs, mit dem Ziel, die Mandelbäume zu erhalten, nimmt Fahrt auf. Derzeit werden ...
Oberotterbach – Auch der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart, die Landtagsabgeordnete Christine Schneider, Landtagskandidat Sven Koch und der Kreisbeigeordnete Marcus Ehrgott setzen ...
Oberotterbach – Erleichterung in Oberotterbach: Es besteht eine realistische Chance, die Mandelbäume am Ortseingang entlang der B 38 zu erhalten. Den 25 ...
Annweiler. „Was haben wir geleistet und was haben wir vor?“ Diese Fragen beantwortet die Veranstaltungsreihe „Theresia Riedmaier trifft…“ Getroffen hat Riedmaier ...
Bad Bergzabern – Landrätin Theresia Riedmaier pflanzte zusammen mit Bürgermeister Helmut Bohrer und Stadtbürgermeister Harald Bratz anlässlich des „Tag des Baumes“ die ...
Landau. Im Jubiläumsjahr der LEBENSHILFE bemüht sich die Redaktion der sehr beachtlichen Mitarbeiterzeitung „Im Fokus“ um Interviews mit politisch verantwortlichen Personen der ...
Landau – In ihre dritte Amtszeit startet Landrätin Theresia Riedmaier offiziell am 8. September 2013. In der jüngsten Kreistagssitzung erhielt sie vom Ersten ...
Oberotterbach – Bei Stammtisch der AG 60plus geht es dieses Mal um Klimaschutz. Auf der Klimakonferenz in Paris haben sich 195 Staaten ...














Herzlichen Dank Pfalzexpress für die Unterstützung. Wir wollen wachsam sein und versuchen alles dafür zu tun die Bäume zu retten. Nun wird von einer einvernehmlichen Einigung geredet. Das gefällt mir nicht. Aber dies nur zur Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Und die Moral von der Geschicht: Pflanze keine Bäume nicht!
Oder haue sie rechtzeitig ab, bevor sie in den Bereich der Baumschutzverordnung wachsen.
Früher waren Bäume dazu da, Schatten zu spenden und Brennholz zu liefern.
Heute dienen Bäume in erster Linie dazu, sich öffentlich zu produzieren.
Ich erinnere mich noch an die Wahlkampfplakate1997: Die einzige Qualifikation, die von Frau Riedmaier darauf genannt wurde: Weil sie eine Frau ist!
Wenns weiter nichts ist……..
Die wahrscheinliche Lösung: Die Bäume werden für ein Wahnsinnsgeld umgepflanzt um dann nach drei Jahren doch einzugehen.
Für die Umpflanzkosten eines Baums könnte man mindestens 5 neue pflanzen – und die wären dann schon einige Jahre gewachsen!