
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld sieht strategische Gründe hinter der Kritik von Vize-Kanzler Olaf Scholz (SPD) an der Impfstrategie der Bundesregierung.
„Dass die SPD versucht, bei ihrer leidvollen Erfahrung in der GroKo politisches Kapital aus der Situation zu schlagen und in den Angriff übergeht, kann ich nachvollziehen“, sagte der ehemalige Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Nachrichtenportal Watson.
Berechtigt findet Weidenfeld die Kritik an der Bundeskanzlerin und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) allerdings nicht. „Die SPD ist bekanntlich Teil der Regierung. Warum hat sie vorher nicht mit der Kanzlerin darüber gesprochen?“
Es sei einfach, sich jetzt zu beschweren. „Die SPD hat selbst riesige Probleme und da ist es leichter, sich nun über den Koalitionspartner zu echauffieren.“ Das Vorgehen, eine europäische Impfstrategie zu wählen, statt die Impfstoff-Bestellung den Gesundheitsministern der wirtschaftlich starken Länder zu überlassen, verteidigt Weidenfeld: „Die Corona-Pandemie ist ein internationales Problem.
Es geht hier eben auch nicht nur um Nationalstaaten und daher ist es wichtig, dass wir so etwas international lösen oder wie in diesem Fall zumindest europäisch.“ (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält die Kritik an der Impfstrategie für ungerechtfertigt. „Wir haben ausreichend Impfstoff für Deutschland und die ...
Berlin – In der CDU wächst die Kritik an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Das Leben ist nicht leichter geworden ...
Berlin – Nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Klaus Schroeder hat sich CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz mit seiner Kritik an der Verschiebung des Bundesparteitags selbst ...
Berlin – Der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU), hält die Kritik aus den Reihen seiner Partei am Koalitionsvertrag mit der SPD ...
Berlin- Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, attackiert Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) für ihre Kritik an den Salafisten-Razzien. „Es ist unfassbar, wie ...
Berlin – Der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter hält angesichts der wachsenden Kritik in der Union an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung einen Rücktritt ...
Saarbrücken – Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl die Wahlkampfstrategie ihrer Partei ...
Berlin – Vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die Türkei hat der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Alexander Graf Lambsdorff, ...
Berlin – Mit ihrer Kritik an den Rentenplänen der Koalition haben sich junge Unionspolitiker den Zorn der Parteisenioren zugezogen. Der angeschlagene Ton ...
Berlin – Die Äußerung von Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), lieber gar nicht als AfD zu wählen, stößt parteiübergreifend auf scharfe Kritik. Altmaier ...
Bremen – Der Bremer Politikwissenschaftler Lothar Probst sieht die bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr als Belastungsprobe für die Große Koalition im Bund. ...
Berlin – Nach dem tödlichen US-Drohnenangriff auf den iranischen Top-Militär Qasem Soleimani im Irak übt die FDP-Bundestagsfraktion scharfe Kritik an der deutschen ...












