Sonntag, 05. Juli 2020

Online-Spielcasinos: Nützliche Informationen rund um das virtuelle Vergnügen

27. Februar 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Freizeit & Hobby

Vor dem Spielen gilt: Prüfen, ob es sich um eine seriöse Seite handelt.
Foto: red

Die Entwicklung der Onlinespielcasinos

Als Onlinespielcasinos werden alle Angebote aufgefasst, die sich durch einen Webbrowser und einen Internetzugang erreichen lassen.

In aller Regel kann der Spieler direkt über den Internetbrowser zum Onlinecasino gelangen und benötigt keine zusätzliche Software, um mit dem Spiel zu beginnen.

Ein wahrer „Boom“ der Onlinecasinos entstand Mitte der 90er-Jahre, als sich das Internet immer schneller entwickelte und sich auch die Technik (PCs, Internetverbindungen) etablierte.

Die ersten Onlinecasinos lassen sich etwa ab 1994 feststellen – genau zu dem Zeitpunkt, als auch Videospiele und diverse Onlinespiele populär wurden. Die Entwickler dieser Art der Casinos folgten also lediglich dem damaligen Zeitgeist.

Ein sprunghafter Anstieg der Onlinecasinos lässt sich besonders in den Jahren 1996/1997 verzeichnen: gab es 1996 nur rund 15 Anbieter, die das Glücksspiel anboten, waren es laut spielcasino.me ein Jahr später bereits über 200.

1998 wurden zudem die ersten Pokerräume online eröffnet, um einen größeren Markt abzugreifen. Schon im Jahr 2007, also knapp 10 Jahre später, wurde der Umsatz mit den Onlinespielecasinos auf 200 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Was reizt die Menschen am Glücksspiel?

Dass Menschen sich für alle Art von Spielen- besonders Glücksspielen interessieren, ist wahrlich keine Neuheit mehr. Bereits 2300 v. Chr. gab es Anzeichen, dass Menschen um Geld und/oder andere Gewinne spielten, wie etwa mittels Würfelspielen in China und auch Afrika.

Bis zum ersten Casino, welches in Venedig eröffnet wurde, musste die Menschheit immerhin bis 1638 warten – obwohl vorher bereits in Kneipen und Gasthäusern um Geld gespielt wurde. Somit scheint gerade die Aussicht auf Gewinne die Menschen zu jeder Zeit angezogen zu haben.

Als Einstieg ins Glücksspiel gelten besonders die bekannten Glücksspielautomaten, die in Kneipen hängen. Sie sind bunt, erzeugen Geräusche und locken somit den neugierigen Menschen an. Mit jedem Gewinn werden zahlreiche Hormone (Glückshormone im Belohnungszentrum) freigesetzt: Es folgt ein regelrechter Rausch, weshalb es oftmals nur ein kleiner Schritt vom einmaligen zum häufigen Spielen wird.

Dank Onlinecasinos kann zu jeder Tages- und Nachtzeit gespielt werden; hier gelten keine Öffnungszeiten oder Sperrstunden. Somit ist das Onlinecasino jederzeit verfügbar. Gerade diese Faktoren, gekoppelt mit immer neuen Spieleentwicklungen, machen das Spielen in Onlinecasinos so beliebt.

Die Angebote der Onlinecasinos: für Jeden ist etwas dabei

Onlinecasinos genießen vor allem einen entscheidenden Vorteil gegenüber „normalen“ Casinos: Sie haben kein Platzproblem. Durch die schier unendlichen Weiten des World-Wide-Web können immer neue Spieleideen und Möglichkeiten angeboten werden.

Von den klassischen Spielen wie Poker oder Black Jack, in allen Varianten, bieten die meisten Onlinecasinos Spielangebote von führenden Herstellern wie etwa Merkur an, die selbst Onlinespiele entwickeln. Es ist keine Seltenheit, dass Onlinecasinos 400 Spiele oder sogar noch mehr anbieten.

Ein weiteres Angebot der Onlinecasinos sind die Live-Wetten: Hier kann der potentielle Bieter direkt beim Live-Poker mitbieten und gegebenenfalls Gewinne einstreichen.

Neben einem großzügigen Spieleangebot locken die Casinos zudem mit zahlreichen Bonuszahlungen für Neuanmeldungen. Bis zu 3000 Euro bieten einige an – jedoch nur unter ganz bestimmten Konditionen.

Zudem stellen Onlinecasinos zahlreiche Möglichkeiten der Ein- und Auszahlung zur Verfügung: ob auf klassische Konto, die Kreditkarte oder Überweisungen via Paypal: Die Möglichkeiten sind vielfältig und das Geld binnen weniger Tage oder gar Stunden auf dem Konto.

Foto: dts Nachrichtenagentur

Die rechtliche Lage von Onlinecasinos

Generell gilt seit dem 1. Juli 2012 das Verbot für deutsche Unternehmen, ein Onlinecasino zu betreiben. Lediglich staatlich genehmigte Spielbanken dürfen Casinos, bzw. Onlinecasinos betreiben.

Aus diesem Grund werden Onlinecasinos deshalb von Unternehmen angeboten, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben. So bieten etwa Länder wie Malta oder die Isle of Man ganz legale staatlich reglementierte Glücksspiellizenzen an, die kontrolliert werden. Somit sind laut der EU Glücksspiele vollkommen legal, lediglich ein Mindestalter und Kontrollen von unabhängigen Instituten müssen erfolgen.

Inwiefern dies jedoch in einem Onlinecasino erfolgen kann, ist fraglich. Auch steuerliche Gründe sind mit ein Grund dafür, dass Onlinecasinos ihren Sitz in Malta etc. haben. Da es in der EU eine Niederlassungsfreiheit gibt, können die Unternehmen von diesen Ländern aus steuerliche Vorteile genießen und ihre Onlinespielecasinos nahezu überall anbieten.

Aus diesem Grund darf Deutschland seinen Bürgern auch nicht das Benutzen solcher Onlinecasinos verbieten oder gar erschweren, urteilte bereits der Europäische Gerichtshof.

Die Lotteries and Gaming Authority (LGA) von Malta ist für seine Lizenzen an Onlinecasinos bekannt und soll insbesondere für Transparenz sorgen, zum Beispiel sicherstellen, dass Spieler nicht „abgezockt“ werden.

Jedoch sieht die Realität oftmals anders aus, da die LGA in rechtlichen Belangen den Spielern gegen das Onlinecasino nicht direkt hilft, sondern lediglich einen Kontakt ermöglicht.

So sollten Spieler zumindest darauf achten, ob europäische Lizensierungen von Malta, Gibraltar und ähnlichen Ländern vorliegen, da diese als relativ sicher gelten. Nicht selten verfügen die Onlinecasinos über Konten in steuerlich günstigen Ländern, auf denen die Gewinne der Spieler „geparkt“ werden.

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