Mittwoch 21.Oktober 2026

Ökumenische Sozialstation Germersheim-Lingenfeld weiht neue Räume im ehemaligen Dekanatsgebäude in Germersheim ein

28. März 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim

Die Verwaltungsausschussmitglieder Rosa Neureither, Ansgar Mohr und Annika Saltzer, Vorstandsvorsitzender Marcus Schaile, Verwaltungsausschussmitglied Alban Gutting sowie die Stell-vertretende Pflegedienstleitung Ursula Maurer und die Pflegedienstleitung Christine Folz, Geschäftsführer Thomas Doll, Architekt Michael Humbert, Bauleiter Peter Bergdolt, Stellvertreten-der Vorstandsvorsitzender Uwe Keller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südpfalz Svend Larsen und Verwaltungsausschussmitglied Jürgen Juchem.
Foto: SMohr / Stadt Germersheim

Germersheim – Nach mehreren Jahrzehnten in wechselnden Mieträumen hat die Ökumenische Sozialstation Germersheim-Lingenfeld e.V. nun erstmals eine eigene Immobilie bezogen.

Am 23. März 2025 wurde das neue Verwaltungsgebäude in der Hauptstraße 1 in Germersheim feierlich eingeweiht.

Feierliche Einweihung mit Segnung

Rund 40 Gäste waren zur Einweihung des neuen Domizils im ehemaligen Dekanatsgebäude eingeladen. Vorstandsvorsitzender und Bürgermeister Marcus Schaile begrüßte die Anwesenden, bevor Dekan Dr. Michael Diener mit einer kurzen Ansprache und einem Gebet die offizielle Segnung des Gebäudes und seiner Mitarbeitenden vornahm.

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, die frisch renovierten Räumlichkeiten zu besichtigen. Begleitet wurden sie von Uwe Keller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, der den Kauf sowie die Renovierungsarbeiten in den vergangenen Monaten betreut hatte.

Das neue Verwaltungsgebäude bietet auf zwei Etagen Platz für mehrere Büroräume, Besprechungsräume, eine Küche sowie ein Materiallager. Auch die Sozialberatung des Diakonischen Werkes hat hier eine neue Heimat gefunden.

Ein langer Weg zum eigenen Gebäude

In seiner Ansprache erinnerte Marcus Schaile an die Historie der Sozialstation, die 1979 als „Christliche Sozialstation“ gegründet wurde. „Damals konnten wir mietfrei im Schwesternwohnheim des Kreiskrankenhauses und im katholischen Schwesternhaus unterkommen“, so Schaile. Später folgten Umzüge in angemietete Büros, zunächst in der Königstraße, dann in der Bismarckstraße.

Mit dem Erwerb des ehemaligen Dekanatsgebäudes sei nun ein bedeutender Schritt getan: „Wir sind glücklich, dass wir die Chance bekamen, dieses Gebäude zu kaufen, und dass der Umzug so reibungslos verlief.“ Er dankte seinen Vorgängern sowie allen, die in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung der Sozialstation mitgestaltet hatten.

Dank an die Mitarbeiter

Besondere Anerkennung sprach Schaile den insgesamt 53 Mitarbeitenden der Sozialstation aus, darunter 46 hauptamtliche und sieben ehrenamtliche Kräfte. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück unserer Einrichtung. Sie setzen sich mit großer Professionalität und Herzblut für unsere Mitmenschen ein – Tag für Tag, oft bis spät in den Abend hinein“, betonte er.

Gerade in der Pflege sei Verlässlichkeit das A und O: „Ohne dieses Engagement wäre die Sozialstation nicht das, was sie heute ist.“

Gebäude mit neuer Bestimmung

Dekan Dr. Michael Diener hob in seiner Rede die besondere Bedeutung des Standortes hervor. Zwar habe das Dekanat mit dem Umzug in die Klosterstraße sein altes Gebäude aufgegeben, doch sei es erfreulich, dass es nun weiterhin für soziale und diakonische Zwecke genutzt werde.

„Hier wird das diakonische Handeln aus der Botschaft des Evangeliums weitergelebt“, sagte Diener. Zudem lobte er die vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bistum und Landeskirche und zeigte sich zuversichtlich, dass auch in Zukunft gemeinsame Projekte entstehen.

Für die Ökumenische Sozialstation beginnt mit dem neuen Verwaltungsgebäude ein neues Kapitel. „Wir wünschen uns, dass dieses Haus für lange Zeit unsere Heimat bleibt“, betonte Schaile. Mehr als nur ein Verwaltungsstandort solle es ein Ort des Miteinanders und des Austauschs sein – für die Mitarbeitenden ebenso wie für die Menschen, die von der Sozialstation betreut werden.

Mit der offiziellen Einweihung ist der Grundstein dafür nun gelegt.

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