
Der ehemalige Hoffnungsträger Kai Richter sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Foto: Nürburgring/scsh
Nürburgring – Die Sanierer des Nürburgrings verklagen den ehemaligen Pächter Kai Richter auf 2,3 Millionen Euro Schadenersatz.
Demnach hatte Richters Gesellschaft ein Gelände an der Rennstrecke für rund 170.000 Euro gekauft – und später für 2,5 Millionen Euro an die Firma MSR weiterverkauft. Das Land war Mitgesellschafter und half mit Darlehen aus. Nun soll Richter einen Betrag von 2,3 Millionen zurückzahlen. Gegen Richter wird ebenfalls wegen Verdachts auf Untreue ermittelt – ihm droht ein zusätzlicher Strafprozess in Koblenz.
CDU: Schützende Hand der Landesregierung
Für den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Licht, sind diese „In-Sich-Geschäfte von Kai Richter erst durch eine `beschützende Hand` der SPD möglich geworden.“ Die Klage der vom Land eingesetzten Insolvenzverwalter gegen Kai Richter sei indirekt auch eine Klage gegen die SPD-geführte Landesregierung, so Licht.
„Die Insolvenz am Nürburgring, birgt noch so manche Leiche im finanzpolitischen Keller. Herr Richter war nur mit der Mitwisserschaft und nur mit der finanziellen Unterstützung der SPD-geführten Landesregierung in der Lage, vom Berater zum ‚Investor‘ zu werden. Auf die Anklagebank gehört darum nicht nur Herr Richter, sondern auch so manches Mitglied der damaligen Regierung“, empört sich Licht. Dies sei auch Ergebnis des von der CDU-Landtagsfraktion beantragten Untersuchungsausschusses. (red/cli)

Diesen Artikel drucken


Mainz. „Wo war die Landesregierung, als es darum ging, Steuerzahlergeld zurückzuholen? Durch die Klage der Sanierer wird das Versagen der Landesregierung in ...
Koblenz – Der Gläubigerausschuss des Nürburgrings gab am 11. März den Zuschlag für den Kauf der insolventen Rennstrecke an den Automobilzulieferer Capricorn ...
Mainz – Ein neuer Prüfbericht zum Nürburgring bringt die Landesregierung wieder einmal in Bedrängnis. Nach Informationen des „Trierischen Volksfreunds“ kommt der Rechnungshof ...
Das Bangen um den Nürburgring scheint ein Ende zu haben: Der britische Formel 1 Chef Bernie Ecclestone hat am 30. Januar mit ...
Mainz – Capricorn-Chef Robertino Wild hat seine Anteile am Nürburgring an einen Treuhänder übergeben. Ist das Unternehmen doch nicht so flüssig wie ...
Mainz – Die rheinland-pfälzischen Liberalen unterstützten die Forderung der CDU an die rot-grüne Landesregierung, mögliche Schadenersatzansprüche in der Nürburgring-Affäre zu prüfen. „Der ...
Die EU-Kommission hat die staatlichen Beihilfen für den Nürburgring und den Flughafen Zweibrücken für unzulässig erklärt. Nicht betroffen ist der Flughafen Hahn. ...













