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Neustadt: Denkmalpflege unterstützte auch 2014 private Bauprojekte

16. Januar 2015 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Das Anwesen in der Hintergasse bekam neue Farbe, Fenster und ein neues Tor.
Foto: red

Neustadt. Die städtische Denkmalpflege hat auch im vergangenen Jahr – im Gegensatz zu vielen anderen Städten – verschiedene private Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden unterstützt.

Darüber hinaus beteiligte sie sich an der Bauforschung in der protestantischen Kirche in Gimmeldingen. Insgesamt wurden 16.800 Euro für 15 Projekte überwiesen.

Besonders freut sich Denkmalpfleger Dr. Stefan Ulrich über die Fassadenarbeiten an dem Eckhaus in der Schütt 22. „Endlich hat das Haus sein Gesicht wieder.“

Viel ist auch in der Hintergasse 18 bis 24 passiert. Das Anwesen bekam einen historischen Anstrich, zudem wurden Fenster und das Tor hergerichtet. Seine barocke Originalfarbe hat auch das Haus in der Weinstraße 169 zurückerhalten und in der Maximilianstraße 2 wurden die Tür restauriert und neue Klappläden montiert.

Nach Einschätzung von Ulrich wurde der größte Aufwand in der Mozartstraße 1 betrieben, dort stand die Gesamtsanierung auf dem Programm. „Die Renovierung erfolgte mit viel Geschmack und Liebe zum Detail“, lobt der Denkmalpfleger.

Hintergrundinfos:
Grundvoraussetzung für die Förderung ist, dass die Maßnahmen genehmigt und in Abstimmung mit der Denkmalpflege durchgeführt wurde. Aus der Vielzahl der fachlich begleiteten Maßnahmen werden diejenigen ausgesucht, die besonders gelungen sind, oder wo eine finanzielle Beteiligung erforderlich erschien.

Die Unterstützung wird von der Unteren Denkmalschutzbehörde nach fachlichen Kriterien und unter Berücksichtigung der städtischen finanziellen Mittel zuerkannt. Auch in diesem Jahr sollen Anerkennungen ausgezahlt werden.

Details oder die Vorstellung einzelner Projekte sind jederzeit möglich und werden gerne von unserem Denkmalpfleger Dr. Stefan Ulrich übernommen. Seine Telefonnummer lautet 06321/855-279. (stadt-nw)

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