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Neunjähriges Fußballtalent Arda Özer vom FC Bavaria Wörth im Perspektivkader von TSG Hoffenheim – auch zum Training beim KSC eingeladen

29. August 2019 | Kategorie: Kreis Germersheim, Sport Regional

Arda mit seinem Vater Akin Özer.
Foto: v. privat

Wörth – Der inzwischen neunjährige Arda Özer aus Wörth vom FC Bavaria Wörth war im Januar bei einem U 12-Turnier in Maximiliansau als jüngerer Spieler einem Scout der TSG Hoffenheim aufgefallen war. Es gab eine Einladung zum Probetraining.

Diese nahm er freudestrahlend an und fuhr mit seinem Vater Akin seit März zu vier Probetrainingstagen. „Nach einem Feedback durch die verschiedenen Trainer, die ihn unter ihren Fittichen hatten, wurde mir gesagt, dass er in den Perspektivkader mit etwa 25 Spielern berufen sei“, erzählt der Vater. „In diesem war er der einzige aus der gesamten Region. Die anderen Mitspieler kamen aus der Mannheimer/Ludwigshafener Gegend und sogar aus der Stuttgarter Region wie aus Reutlingen“, ergänzt Akin.

Arda hat einmal wöchentlich montags von 17.30 Uhr bis gegen 20 Uhr Training. Er spielt weiterhin beim FC Bavaria Wörth  in der E 1- Jugend, obwohl er auch hier der jüngere Jahrgang ist. Zweitspielrecht hat er bei der TSG für Turniere und Leistungsvergleiche. „Das Training in Hoffenheim ist anspruchsvoller als das beim Vater, der unsere E-Jugend in Wörth trainiert“, meint Arda.

Sein Vater betreut ihn seit der Bambini-Zeit mit vier Jahren beim FC Bavaria. Letzte Saison erzielte er – obwohl jüngerer Jahrgang – 54 Tore. Der 41-jährige Akin befürwortet das Training in Hoffenheim. „Ich bin stolz als Papa. Ich nehme die Fahrt dorthin gerne auf mich. Mir macht das nichts aus“, sagt er.

Selbst war er ab der E-Jugend in Wörth, die B- und A-Jugend verbrachte er im badischen Friedrichstal, bevor er fünf Jahre in Herxheim in der Verbandsliga spielte. Danach war er bei mehreren Vereinen in der Region aktiv. Jetzt ist er seit fünf Jahren wieder beim FC Bavaria gelandet – zuerst als Spieler, dann auch als Trainer der ersten Mannschaft. Bei Bedarf, wenn es viele Ausfälle gibt, springt er selbst noch ein oder unterstützt auch die dritte Mannschaft.

Akin erzählt vom Training in Hoffenheim, dass hier schon bei der E-Jugend viel taktische und technische Arbeit geleistet werde. Viel Wert werde beispielsweise auf das Umschaltspiel oder die Zweikampftechnik gelegt. Das versucht er auch seiner E-Jugend beizubringen. Natürlich werde auch viel gespielt – meistens mit vier Mannschaften mit jeweils fünf oder sechs Spielern.

„Es läuft gut und es gefällt mir auch. Aber die lange Fahrt nach der Ganztagsschule und das anschließende Training sind doch sehr anstrengend. Danach bin ich ganz schön kaputt“, meinte Arda. Da momentan in Baden-Württemberg noch Ferien sind, soll es im September in Hoffenheim weitergehen.

Jetzt war beim ersten Punktspiel der neuen Saison auch ein Scout vom KSC in Wörth, als die „Vorzeige E-Jugend“ – so Trainer Akin Özer- mit einem 14:0-Sieg gegen Hagenbach startete. Dabei schoss sein Sohn sechs Tore. Der Scout vom KSC sprach mit Akin und lud Arda zum Probetraining nach Karlsruhe nach den Sommerferien ein. Er hatte ihn bei mehreren Turnieren auch in der Halle schon beobachtet. (lumi)

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