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Neujahrsempfang in Hochstadt: Hochstadt ist eine junge Gemeinde und wächst weiter

17. Januar 2019 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Bürgermeister Reuther (2.v.r.) mit seinen Beigeordneten Heupel, Ehli, Stern, den VG-Beigeordneten Novak-Josten und Werling sowie den Sternsingern.
Foto: Klaus Gamber

Hochstadt. Für ihn war es der erste Neujahrsempfang in seiner Funktion als Bürgermeister: Timo Reuther begrüßte zunächst die drei Beigeordneten Uschi Heupel, Wilfried Ehli und Erich Stern sowie die Mitwirkenden „Die Nachtigallen“, die Sternsinger, das Tanzmariechen des TSC Martha Hornung, Francis Zeil sowie den TSC Hochstadt, der für das leibliche Wohl sorgte.

Auch die Alt-Bürgermeister Manfred Seefeldt, Werner Ehli, Manfred Traub und Otto Paul sowie die Hochstadter Ehrenbürger Wolf, Köhler, Pressler und Ehli weilten unter den Gästen.

Zum Totengedenken an Ehrenbürger Werner Werling und den rührigen „Grauen Panther“ Heinz Weinmann erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

VG-Beigeordnete Pia Werling gab einen Überblick über Projekte in der Verbandsgemeinde, während Bürgermeister Reuther Vergangenes und Zukünftiges in Hochstadt Revue passieren ließ.

Bürgermeister Timo Reuther gab einen Rück-und Ausblick.
Foto: Klaus Gamber

Was war und was wird sein in Hochstadt ?

„Hochstadt wächst immer weiter“ konnte Reuther vermelden. „Wir sind im Vergleich eine junge Gemeinde. 40 Prozent sind unter 40 Jahre und der Altersdurchschnitt liegt bei knapp über 40 Jahren“.

2018 sei ein ereignisreiches Jahr gewesen. Begonnen hatte es für die Hochstadter mit einer Bürgermeisterwahl außerhalb der Legislaturperiode.

„Nun sind bereits die ersten 100 Tage im Amt vorbei und ich kann sagen, dass es mir nie langweilig geworden ist“, so Reuther und ließ Veranstaltungen wie den Krönungsabend der neuen Weinprinzessin, die Verabschiedung ihrer Vorgängerin oder auch das Landeserntedankfest Revue passieren.

Die Spielanlage Oberwiesen wurde in diesem Jahr fertig gestellt, nicht zuletzt auch durch den Einsatz der Beigeordneten Uschi Heupel, zahlreicher Helfer und Spender.

Der Bauhof hat neue Schilder aufgestellt; im Neubaugebiet „Alter Dreschplatz sind schon Familien eingezogen.
Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände in der Waldstraße wird ein kleines Baugebiet entstehen, die Unterführung soll angegangen werden – die rechtlichen Grundlagen für die Planung sind jedenfalls geschaffen.

In diesem Jahr soll mit dem Bau des Kreisels an der Bundesstraße neben der Tankstelle begonnen werden. In diesem Zusammenhang soll auch ein Radweg entlang der Landstraße 540 nach Zeiskam gebaut werden. So kann eine Lücke im Radwegenetz geschlossen werden.

Der Kreisel wird kommen. Er wird 5 „Arme“ haben. Einer davon ist für das neue Mischgebiet „In den Obstgärten“ vorgesehen. Hier wird dann ein Baugebiet entstehen, das sich bis zur Friedhofsstraße erstrecken wird.
Zwischen diesem Neubaugebiet und der B272 wird es ein kleines Gewerbegebiet geben.

Ob die Kita erweitert wird oder ein Neubau in Angriff genommen wird, muss entschieden werden: „Egal, welche Maßnahme wir durchführen, es wird eine enorme finanzielle Herausforderung“, so Reuther und bedankte sich auch für den Einsatz von Eltern, Kindern und Erzieherinnen beim Ehrenamtstag im September.

Man müsse alle Generationen im Blick haben, so der Bürgermeister. Und da kommt der Bürgerbus der VG ins Spiel, der kostenlos montags bis freitags von 9 bis 12 und von 14.30 bis 17 Uhr genutzt werden kann. Die Fahrdienste werden von Bürgern der VG ehrenamtlich übernommen.

Mobilität umfasst auch die Kommunikationstechnologie. Am 22. Januar ist die erste Veranstaltung der Firma Innexio zum Breitbandausbau um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Im Frühjahr soll mit den Arbeiten begonnen werden. Bis Sommer soll das Schnelle Internet zur Verfügung stehen.

Niederhouschd und Owwerhouschd sind im Rahmen der Kommunalreform zum Dorf „Hochstadt“ 1969 zusammen gelegt worden. Das soll gefeiert werden, wenn auch für „Viele der jungen Generation die damalige Trennung nicht (mehr) präsent ist“, so Reuther. Ideen und Unterstützung werden von seiner Seite aus gerne angenommen.

Martha und Bürgermeister Timo Reuther.
Foto: Klaus Gamber

Das 10-jährige Bestehen des TSC (Tanzmariechen Martha zeigte eine hübsche Tanzeinlage), wird im Mai mit einer Jubiläumsveranstaltung begangen, im September gibt es das Oktoberfest und im November ein Tanzturnier.
Bürgermeister Reuther hat für das Jubiläumsjahr die Schirmherrschaft übernommen.

Francis Zeil trug anschließend das „Kindergedicht vom Mikroplastik vor“, danach sangen die Houschder Nachtigallen. Bürgermeister Reuther bedankte sich zum Schluss bei allen, die ihn unterstützt sowie das Dorf voran gebracht haben – eine lange Liste von Personen, die nicht alle aufgezählt werden können. (desa)

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