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Berlin- Bei der Grundsteuerreform von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) werden nicht nur Millionen deutsche Eigentümer und Mieter künftig draufzahlen, sondern sie wird auch der Verwaltung hohe Kosten verursachen. Um die Millionen zusätzlichen Steuererklärungen zu bearbeiten, würden tausende Finanzbeamte gebraucht, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf den Gesetzentwurf des Finanzministeriums.
Demnach würden im Jahr 2023 in der Finanz-Verwaltung 3.547 Arbeitskräfte benötigt. „Die Durchführung des Verfahrens erstreckt sich über mehrere Jahre“, heißt es in dem Scholz-Gesetz. Die Personal-Kosten in den Finanzämtern betragen demnach 538 Millionen Euro. Für Hauseigentümer sei deutschlandweit mit rund 500.000 Euro Sachkosten zu rechnen.
Zeitaufwand für das Ausfüllen der Millionen Steuererklärungen: geschätzt 1,3 Millionen Stunden. Kritik kam aus der Union: „Wir wollen Bürokratie abbauen, nicht aufbauen“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) der „Bild „. Zudem dürfe die Reform „Wohnen nicht noch weiter verteuern.“ Schließlich wolle die GroKo „bezahlbaren Wohnraum fördern und nicht das Gegenteil“, so Jung weiter. (dts Nachrichtenagentur)

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