
Foto: dts Nachrichtenagentur
Essen – Mehrere Netzbetreiber wollen offenbar gemeinsam gegen eine drohende Kürzung der Netzentgelte vorgehen.
Das ergibt sich aus einem Schreiben einer Anwaltskanzlei, das dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ vorliegt.
Die Anwälte warnen die Netzbetreiber darin vor erheblichen Einbußen in ihrem Geschäft, sollte die Bundesnetzagentur ihren Plan umsetzen und die Zinssätze für die Netzentgelte um knapp zwei Prozent senken.
Ihr Vorschlag: Ein koordiniertes Vorgehen der Betreiber bei aufgeteilten Prozesskosten. Und das stößt bei einigen Unternehmen der Branche auf Interesse. Sie befürchten, die Gebühren könnten sogar noch stärker gekürzt werden als vorgesehen.
Verbraucherschützer und Ökostromanbieter wie Lichtblick hatten errechnet, dass die geplante Absenkung zu gering ist und die Stromkunden bei korrekter Berechnung in der nächsten Periode um bis zu fünf Milliarden Euro entlastet werden müssten.
Auch sie erwägen, juristisch gegen die Behörde vorzugehen. (dts Nachrichtenagentur)

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