
Benjamin Netanjahu: Machtmensch – und fleißig: Netanjahu besitzt einen Bachelor of Science in Architektur und einen Master of Science in Management, außerdem hat er Politische Wissenschaften an der Harvard University studiert. Schließlich ist er auch Autor verschiedener Bücher über den internationalen Terrorismus.
Foto: TheCuriousGnome/PD US DOS/wikimedia/US State Dept.
Berlin – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnt den Westen, sich vom neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani nicht täuschen zu lassen.
„Man darf dem Iran nicht erlauben, dieses Spiel zu spielen“, sagte Netanjahu. Er kündigte zudem an, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bevor Israel sich gezwungen sähe, selbst gegen das Atomprogramm vorzugehen. Rohani habe sich in der Vergangenheit gebrüstet, den Westen getäuscht zu haben, sagte Netanjahu.
Und in Sachen Nuklearprogramm bestehe auch keine Differenz zum Kurs des Obersten Revolutionswächters Ali Khamenei. „Rohani hat keine andere Meinung als Khamenei, wenn es um Irans Bemühungen um Atomwaffen geht“, sagte Netanjahu. Zudem treffe Revolutionswächter Khamenei und nicht Präsident Rohani alle wichtigen Entscheidungen zum iranischen Atomprogramm.
„Wolf im Schafspelz“
Netanjahu warnte den Westen davor, sich von Rohanis umgänglicher Art täuschen zu lassen. „Sein Hauptkritikpunkt an seinem Vorgänger Ahmadinedschad war, dass dieser ein Wolf im Wolfspelz gewesen sei. Rohani sagte, man müsse jedoch ein Wolf im Schafspelz sein. Man muss lächeln und die Bombe bauen“, sagte Netanjahu.
Man solle Iran „an seinen Taten messen, nicht an seinem Lächeln“. Selbst nach der Wahl Rohanis hätten die Iraner nicht nachgelassen in ihren Bemühungen, sich der Nuklearwaffenfähigkeit anzunähern. So habe der Iran nach der Wahl Rohanis seinen Weg zur Hochanreicherung von Uran fortgesetzt. Er fahre auch fort damit, moderne Zentrifugen zu installieren, die die Zeit bis zur Atomwaffenfähigkeit verkürzen könnten.
Netanjahu wies auch darauf hin, dass nach der Wahl Rohanis sogar bekannt geworden sei, dass der Iran ballistische Interkontinentalraketen entwickeln würde, mit denen sie in wenigen Jahren die Vereinigten Staaten erreichen könnten. Netanjahu räumte zwar ein, dass der Iran noch nicht die rote Linie überschritten habe, die er selbst vor den Vereinten Nationen gesetzt hatte. Es werde aber „sehr spät“, so Netanjahu.
Und er drohte indirekt mit israelischen Militäraktionen: „Wir werden sicherstellen, dass es nicht zu spät sein wird.“ (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken




Tel Aviv – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem Iran vorgeworfen, ein geheimes Atomwaffenprogramm verfolgt – und diesbezüglich über Jahre immer wieder ...
Tel Aviv – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die vorläufige Atomvereinbarung mit dem Iran scharf kritisiert. „Eine Einigung auf Grundlage dieses ...
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Dienstag mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert: Thema des Gesprächs sei vor allem ...
Tel Aviv – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird wegen Verdachts auf Korruption angeklagt. Außerdem werden Netanjahu Bestechlichkeit, Betrug und Untreue vorgeworfen, teilte ...
Jerusalem – Die israelische Polizei empfiehlt eine Korruptionsanklage gegen Premierminister Benjamin Netanjahu. Es gebe genügend Beweise, dass Netanjahu in zwei Fällen Bestechungsgelder ...
Jerusalem – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist mit einer erneuten Regierungsbildung gescheitert. Er gebe seinen Auftrag zurück, teilte Netanjahu am Montag Staatspräsident ...
Jerusalem – Der Auftakt des Korruptionsprozesses gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wird wegen der Coronavirus-Krise verschoben. Das ursprünglich für Dienstag angesetzte Verfahren ...
Tel Aviv – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will die Bodenoffensive der israelischen Armee im Gazastreifen ausweiten. „Wir werden nicht aufhören, bis alle ...
Teheran – Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) alle Auflagen des im vergangenen Sommer erzielten Atomabkommens erfüllt. Daraufhin kündigten ...











