Mitgliederversammlung der Dachdecker-Innung Deutsche Weinstraße: Nachhaltige Verjüngung des Vorstands geglückt

20. April 2016 | Kategorie: Rheinland-Pfalz, Wirtschaft in der Region
Landau: Heimat des neuen Obermeisters der Dachdecker-Innung Deutsche Weinstraße. Foto: Pfalz-Express/Ahme Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau: Heimat des neuen Obermeisters der Dachdecker-Innung Deutsche Weinstraße, Max Leydecker.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Deutsche Weinstraße. Bei der Wahl des neuen Vorstands der Dachdecker-Innung Deutsche Weinstraße am 15. April glückte eine nachhaltige Verjüngung des Vorstands. Der Generationswechsel gelang vor allem dadurch, dass Max Leydecker zum neuen Obermeister gewählt wurde und der bisherige Obermeister Armin Muschler als künftiger Stellvertreter ins zweite Glied rückte.

Die Vorstandswahl hatte im Einzelnen folgendes Ergebnis:

Obermeister: Max Leydecker, Landau
stv. Obermeister: Armin Muschler, Offenbach
Lehrlingswart: Toni Hübner, Rheinzabern
Beisitzer: Jörg Lauer, Grünstadt
Jörg Groß, Meckenheim

Der neue Vorstand ist mit einem Durchschnittsalter von knapp 42 Jahren ein eindrücklicher Beleg für die Zukunftsfähigkeit der Dachdecker-Innung Deutsche Weinstraße. Die gelungene Verjüngung bietet Gewähr für neue Ideen und moderne, zukunftsgerichtete Ansätze und Projekte.

Der Transfer von Wissen und Erfahrung ist dadurch sichergestellt, dass der bisherige Obermeister Armin Muschler, der auf 10 Jahre erfolgreiche Tätigkeit an der Spitze der Innung zurückblickt, dem neuen Obermeister Max Leydecker mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Die Verantwortung geht mithin behutsam und unter Anleitung über.

Der bisherige Obermeister Muschler berichtete im Hinblick auf das Jahr 2015 von einer guten bis sehr guten Auftragslage. Das Handwerk habe einmal mehr vom niedrigen Zinssatz sowie einer gesteigerten Investitionsbereitschaft der Endkunden profitiert. Auch das für das Dachdeckerhandwerk wichtige Wetter war für ein zügiges Fortschreiten der Arbeiten geeignet.

Die Dachdecker-Innung habe nach wie vor mir unseriösen Dachdeckerfirmen, sogenannten „Dachhaien“ zu kämpfen. Obwohl man über die Presse bereits oft vor solchen umherziehenden Dachhaien gewarnt habe, würden immer wieder Hausbesitzer hinters Licht geführt und betrogen. Es gelte an dieser Stelle, wachsam zu bleiben und unlautere Machenschaften sofort, ggf. mit Hilfe der Behörden oder der Polizei zu unterbinden bzw. zu bekämpfen.

Muschler forderte seine Kollegen abschließend erneut auf, konsequent auf Service, Qualität und Kompetenz zu setzen. Für gute Arbeit sei der informierte, Qualität schätzende Endverbraucher bereit, den angemessenen Preis zu bezahlen.

Der neu gewählte Obermeister Max Leydecker bedankte sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigte eine Vielzahl von Aktivitäten und Maßnahmen zum Wohl der Innungsmitglieder an. Die Innung wolle insbesondere aktiv den Fachkräftemangel bekämpfen, der Ausbildungsverpflichtung nachkommen und offensiv für das Dachdeckerhandwerk werben.

Der alte und neue Lehrlingswart Toni Hübner berichtete von einer Vielzahl von Aktivitäten zum Wohle und zur Förderung der Auszubildenden. Infolge des Engagements schaffe es die Innung, die Anzahl der Auszubildenden im Dachdeckerhandwerk konstant zu halten. (Bericht: Klaus Seiferlein)

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