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„Nun hatte endlich mal eines der Gesichter der SPD in Rheinland-Pfalz den Mut, Kritik an den Verhältnissen der Schulen und Finanzen in RLP öffentlich zu äußern.
Dass dies die Jutta Steinruck (Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Anm. d. Red.) , verbunden mit ihrem Parteiaustritt tat, meinen allerhöchster Respekt. Altvordere werden an der Stelle sagen, das hätte man so nicht tun müssen. Aber wenn man was erreichen will, auf bestehende Ungerechtigkeiten aufmerksam machen, muss man halt manchmal auch einen anderen, unbequemen Weg einschlagen. Wer die Presse und die Verhältnisse im Land, speziell in Ludwigshafen verfolgt, wird sich nur beschränkt gewundert haben.
Vielleicht trägt dieser Aufschrei dazu bei, dass in Bund und Land ein paar Genossen wach werden – allein der Glaube fehlt mir!
Es gab bei uns in Rheinzabern eine ausufernde Diskussion um die Konrektoren Stelle an der Grundschule in Rheinzabern, mit Bildungsministerium, ADD und der Ministerpräsidentin. Alle zeigten sich ob der Argumente völlig unbeeindruckt. Am Ende wurden wir gar als Pappnasen beschimpft, statt diese unsinnige 180er Regelung zu kippen! Das Problem hat sich durch den Zuzug von Flüchtlingen gelöst, aber an anderer Stelle ein neues, altes wieder in den Vordergrund gerückt! Fehlende Lehrer! Wie mit der Ausbildung und dem Einsatz derselben durch die ADD und das Ministerium umgegangen wird, siehe Lehrer an Förderschulen oder Werbung für den Lehrerberuf in Baden-Württemberg spricht nicht unbedingt für besondere Wertschätzung!
Lese ich dann noch den neuesten Erguss des BM ‚Schule der Zukunft‘, fallen mir zuerst erhabene Schlagworte auf! Aber eines fällt mir besonders auf. Die Lehrer werden in einem Nebensatz erwähnt! Wohlgemerkt, eine der Hauptsäulen und Träger eines funktionierenden Schulbetriebes! Wahrscheinlich werden die Ministerin und die Abgeordnete unisono wieder betonen, dass alle Planstelle besetzt sind. Wie viele das sind und wie viele tatsächlich geschaffen werden müssten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten – um keine Verhältnisse wie in Ludwigshafen und anders wo zu haben, das bleibt deren Geheimnis – ungenannt.
Wenn man nicht bereit ist, genug Geld in die Hand zu nehmen, um diese Probleme, auch der fehlenden Lehrer zu lösen, dass ja kein Neues ist, wird das nichts!
Unsere Ansage als SPD, Bildung für Alle zu ermöglichen, wird dann aus fiskalischen Gründen zu Staub.
Kein Zufall in diesem Zusammenhang auch der Rücktritt des Gemeinderates in Freisbach. Ähnliche Themen, fehlendes Geld und Perspektiven. Respekt auch vor den Kollegen dort. An der Stelle setzt die Kommunalaufsicht des Kreises die Vorgaben des Landes konsequent um. Was sollte sie auch sonst tun. Die Schwarzen reiben sich ob der amateurhaften Vorgaben die Hände und nächstes Jahr sind Kommunalwahlen.
Nun, soweit sind wir in Rheinzabern noch nicht, wir werden weiterkämpfen und diskutieren, auch wenn die Vorgaben ungünstig sind. Wie beim Fußball, Mund abputzen und weiter geht’s.“
Willi Hellmann
Rheinzabern

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