
Gerade an Samstagen ist die Stadt sehr voll. Neue Parkmöglichkeiten wären sinnvoll.
Foto: Pfalz-Express/ Ahme
Landau. „Das Parkplatzangebot an Samstagen kann, durch die Öffnung behördlicher oder betrieblicher Parkflächen mit einfachen Mitteln verbessert werden, ohne dass auch nur eine zusätzlicher Parkplatz gebaut werden muss“, so die Feststellung von Peter Lerch, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und seines Stellvertreters Dr. Thomas Bals.
In einem Antrag an die Verwaltung fordern die Christdemokraten eine Öffnung der 33 städtischen Parkplätze am Gebäude der Friedrich-Ebert-Straße 3, welche an Wochentagen überwiegend von städtischen Bediensteten genutzt wird und deshalb an Samstagen für die Bürger und Besucher Landaus geöffnet werden könnte.
Dr. Bals sieht hier die Möglichkeit, „am Eingang zur vielgenutzten Königstraße Parkentlastung zu schaffen, ohne dass Investitionen in größerem Maße erforderlich wären“. Die volle Belegung der Parkplätze am Weißquartierplatz zeige, wie dringend ein solches Angebot sei.
Eine weitere Möglichkeit sehen die CDU-Vertreter auf den Parkflächen des Finanzamtes Landau. Hier bedarf es zwar der Abklärung mit den Verantwortlichen des Finanzamtes, sowie der Zustimmung des Landes. „Wenn dies aber in einer Stadt wie Speyer seit Jahren möglich ist, warum soll dies in Landau nicht gehen?“ so Lerch und Bals.
Beide Maßnahmen böten die Chance, dass mit geringen Investitionen die Parkplatzsituation an Samstagen, wenn der Bedarf am größten ist, verbessert werde.
Fraktionsvorsitzender Lerch verweist auf die positiven Erfahrungen mit der Öffnung der Parkflächen beim Otto-Hahn-Gymnasium und bei der Pestalozzischule.
Hier sei auf Initiative der CDU vor ca. 2 Jahren insgesamt 70 Stellplätze für die allgemeine Nutzung an Samstagen geöffnet worden.
„Wer die Belegung dieser Parkplätze Samstag für Samstag sieht, erkennt, wie nötig und sinnvoll damals diese Maßnahme an zwei so neuralgischen Stellen der Innenstadt gewesen ist“, so Lerch und Bals.
Die hierdurch generierten Parkeinnahmen überträfen bereits im ersten Jahr die laufenden Kosten für die Parkbewirtschaftung, sodass es für die Stadt, entgegen mancher Befürchtungen, kein „Draufleg-Geschäft“ geworden sei.
„Nach diesen positiven Erfahrungen sollten weitere Möglichkeiten geprüft werden, Parkflächen, welche an Samstag für ihren eigentlichen Zweck nicht benötigt werden, für die Allgemeinheit zu öffnen. Bei den zu erwartenden geringen Investitionskosten für Schranke und Parkautomat, dürfte ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erwarten sein“, sind sich die beiden CDU-Stadträte sicher.
Sie sind davon überzeugt, dass „hier mit geringen Mitteln und ohne namhafte Beeinträchtigungen an anderer Stelle, zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stünden“.
„Und dies an Tagen an denen der Parkdruck in Landau am größten ist. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme wäre letztendlich allen, den parksuchenden Bürgern, dem Landauer Einzelhandel und den Bewohnern der Innenstadt gedient“, so abschließend Dr. Bals und Lerch. (red)
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