Landau. „Wir sind entrüstet und verärgert über die mangelnde Einbindung der umliegenden Gemeinden in die Vorbereitungen zur Landesgartenschau“ so reagierten Peter Lerch und Rolf Morio, als Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion im Aufsichtsrat der LGS.
Beide hatten mehrfach verdeutlicht, dass für Sie und die CDU-Fraktion drei Kriterien für die Durchführung der LGS als Maßstab dienen. Neben der Kostendeckelung und der Nachhaltigkeit insbesondere auch die regionale Ausprägung unter Einbeziehung der gesamten Region. „Auf mehrfache Nachfragen wurde mir immer wieder versichert, dass hierzu gute Gespräche geführt werden, und jetzt müssen wir aus der Zeitung vom Gegenteil erfahren“ so Lerch in seinem Statement.
Dass nun 2 Bürgermeister von touristisch geprägten Verbandsgemeinden, in der Presse öffentlich ihren Unmut über eine mangelnde Kooperation äußern ist schon sehr erstaunlich. Nach Überzeugung der beiden CDU-Fraktionisten wird diese LGS nur dann einen nachhaltigen Erfolg haben, wenn sie die ganze Region einbindet und diese sich auch eingebunden fühlt.
Nur dann wird es möglich sein, der LGS ein regionales Gepräge zu geben, welches über die Durchführungstage hinaus touristische und weinwerbliche Wirkung entfaltet. Eine Wirkung welche den Wein und die Speisen, welche aber auch die südpfälzer Landschaft präsentiert und die Menschen der Region einbezieht.
Morio und Lerch haben „ihre Zweifel, ob dies bisher ernsthaft betrieben worden ist“. Beide haben deshalb den Aufsichtsratsvorsitzenden und Oberbürgermeister Schlimmer schriftlich aufgefordert in der Aufsichtsratssitzung der LGS am 5.Dezember detailliert Bericht zu erstatten und Fragen zu beantworten.
Was wurde bisher unternommen um die Region einzubeziehen und mit welchem Erfolg? Beide wollen aber auch wissen, warum dieses Thema bisher offensichtlich nicht zur Chefsache gemacht wurde.
Warum hat Schlimmer die Bürgermeister und Landräte der umliegenden Gemeinden und Landkreise nicht persönlich zu einem Grundsatzgespräch eingeladen um den Rahmen einer solchen Beteiligung abzustecken? Warum hat er der Geschäftsführung nicht die Bedeutung einer ausreichenden Einbeziehung der Region deutlich gemacht? „Wir müssen befürchten, dass die Antworten nicht ermunternd sein werden und hier noch einiges an Nachholbedarf vorhanden ist“ so unisono Morio und Lerch.

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