
Landrat Dr. Fritz Brechtel und Prof. Dr. Bernd Meyer, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation, Fachbereich 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft. Foto: red
Kreis Germersheim – Mitarbeiter der Kreisverwaltung sollen sich in Fertigkeiten, die sich unter dem Begriff Interkulturelle Kompetenz“ zusammenfassen lassen, üben und sensibilisieren.
Zu diesem Zweck hat die Verwaltung zusammen mit dem Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim (FTSK) das Lehrprojekt „Entwicklung Interkultureller Kompetenz – Bedarfserhebung und Umsetzung“ aufgesetzt.
Im ersten Schritt erheben Studierende des Germersheimer Fachbereichs die Bedarfslage. Dazu hospitieren sie in ausgewählten Fachbereichen wie Jugendamt, Kfz-Zulassung oder Ausländerbehörde und führen Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitern. Anschließend leiten sie daraus den tatsächlichen Bedarf ab.
Die fachliche Anleitung übernimmt Dr. Andrea Cnyrim vom FTSK, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation.
Landrat Brechtel: „Aufbauend auf dieses aussagefähige Bild der spezifischen Bedarfslagen wird im zweiten Schritt dann ein passgenaues Schulungskonzept erarbeitet, das unterschiedliche Maßnahmen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz enthalten kann. Von Fall zu Fall könnte das auch Vorschläge für neue Handlungsalternativen oder individuelles Coaching enthalten.“
Einzelne dieser Maßnahmen werden dann ebenfalls von Studierenden unter wissenschaftlicher Begleitung ihrer Dozentin ausgearbeitet und in der zweiten Projektphase im Rahmen praxisbezogener Lehrprojekte umgesetzt.
Die ersten Interviews wurden bereits geführt. Die Präsentation der Ergebnisse soll bis Mitte nächsten Jahres erfolgen, sodass das Lehrprojekt im Sommersemester 2013 abgeschlossen werden kann. (cli/red)

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