
Ein Pflegefall kann ganz plötzlich eintreten. In den Pflegestützpunkten bekommen Angehörige und Betroffene Rat und Hilfe.
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Kreis Germersheim – Die Zukunft der Pflegestützpunkte im Landkreis ist für weitere zehn Jahre gesichert.
Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hat den Pflegestützpunkten in Kandel, Rülzheim, Wörth und Germersheim jetzt den Zuschlag für zehn Jahre für den Betrieb und damit für die finanzielle Förderung erteilt.
Landrat Dr. Fritz Brechtel sagte dazu: „Damit kann die wichtige Beratung für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Landkreis in bewährter Trägerschaft fortgesetzt werden. Wer schon einmal in der Familie mit Krankheit und Pflege konfrontiert war, weiß wie notwendig eine rasche und umfassende Beratung ist.“
An den Standorten Kandel, Wörth, Rülzheim und Germersheim bieten fachlich qualifizierte Beraterinnen kostenlos und trägerneutral Informationen und Unterstützung bei allen Fragen rund um das Thema Pflege und Betreuung von kranken, alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen.
Betroffene und ihre Angehörigen erfahren dabei, welche konkreten und passgenauen Hilfe- und Entlastungsangebote es für die jeweilige Situation gibt, wie die Hilfeleistungen zu organisieren sind, wie die Finanzierung zu regeln ist und welche Kostenübernahmen erhältlich sind.
„Mit dieser Unterstützung kann meist auch weiterhin ein Leben zu Hause ermöglicht werden oder, soweit dies nicht mehr möglich ist, auch in einer Einrichtung“, berichtet Harald Nier, zuständig bei der Kreisverwaltung für die Pflegestrukturplanung.
Finanziert werden die Pflegestützpunkte durch Zuschüsse der Pflegekassen, des Landes und der Kreisverwaltung Germersheim. Durch eine gesetzliche Neuregelung und nach Ablauf der bisherigen Verträge mit den Trägern der Pflegestützpunkte, waren die Beratungs- und Koordinierungskräfte in Pflegestützpunkten zur Neuvergabe ausgeschrieben und mit einer verbesserten Finanzierung ausgestattet worden.
Neu ist ebenfalls, dass die Trägerschaft nicht mehr auf fünf sondern auf zehn Jahre festgelegt wurde. Landrat Brechtel ist zufrieden: „Neben der Einzelfallberatung haben die Kolleginnen der Pflegestützpunkte auch bisher ihre Sachkunde und ihre Erfahrung aktiv in die Weiterentwicklung der Pflegestrukturen im Landkreis eingebracht und in der Regionalen Pflegekonferenz mitgearbeitet. Durch den jetzt erfolgten Zuschlag für das kommende Jahrzehnt haben alle Beteiligten Planungssicherheit erhalten und die Gewähr, dass die hohe Qualifikation in der Beratung Pflegebedürftiger und das Knowhow für die Pflegekonferenz auch weiterhin zur Verfügung steht.“
Ansprechpartner(innen) Pflegestützpunkte:
Stadt Germersheim, VG Lingenfeld
Bismarckstr. 12, 76726 Germersheim
Frau Ahilger, Frau Stepp, Tel. 07274/ 70 30 932
Frau Scheib, Tel. 07274/ 70 30 177
VG Rülzheim, VG Bellheim
Verbandsgemeindeverwaltung
Am Deutschordensplatz 1, 76761 Rülzheim
Frau Geiger, Tel. 07272/ 75 03 42
Frau Pfirrmann, Tel. 07272/ 97 29 68
Stadt Wörth, VG Hagenbach
Artur- Nisio- Str. 23 ,76744 Wörth
Frau Duthweiler, Tel. 07271/ 13 20 335
Frau Pfirrmann, Tel. 07271/ 13 20 336
VG Kandel, VG Jockgrim
Gartenstr. 8, 76870 Kandel
Frau Adling & Frau Bohlender
Tel. 07275/ 94 87 775
Frau Scheib, Tel. 07275/ 94 87 774

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