
Die Koalition konnte sich nach langem Hin und Her bei den Streitfragen Praxisgebühr und Betreuungsgeld einigen. (Foto: dts Nachrichtenagentur)
Berlin. Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition haben sich auf ihrem Gipfeltreffen im Kanzleramt auf eine Abschaffung der Praxisgebühr und die Einführung des von der CSU geforderten Betreuungsgeldes verständigt.
Die Generalsekretäre von CDU, CSU und FDP verkündeten am Montagmorgen die Ergebnisse des Koalitionsausschusses. Demnach soll das Betreuungsgeld noch in dieser Woche den Bundestag passieren und zum 1. August 2013 wirksam werden. Die Praxisgebühr wird hingegen bereits zum Januar abgeschafft. Zudem wird das Budget von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) für Investitionen in die Infrastruktur um 750 Millionen Euro erhöht. Die Renten von Geringverdienern, die nach 40 Beitragsjahren und privater Zusatzvorsorge unter der Grundsicherung liegen, sollen künftig aus Steuermitteln erhöht werden. Hierbei handelt es sich allerdings um einen geringen Betrag, mit dem die Renten dann um etwa zehn bis 15 Euro über dem Satz der Grundsicherung liegen dürften.
Überdies will Schwarz-Gelb Druck bei der Haushaltssanierung machen: Bereits im Jahr 2014 will die Bundesregierung das sogenannte strukturelle Defizit, das von Konjunktureinflüssen und Einmaleffekten bereinigt ist, gen Null drücken. Dazu soll bei den Zuschüssen an den Gesundheitsfonds gespart werden, zudem soll mehr Geld der Kreditanstalt für Wiederaufbau in den Haushalt zurückfließen. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin. Das in der Koalition verabredete Betreuungsgeld soll auch Hartz-IV-Empfängern zugutekommen. Dies gelte aber nur, wenn die Hartz-IV-Empfänger das Geld direkt in ...
Berlin. Nicht alle Eltern von Einjährigen, die ihre Kinder zu Hause betreuen, werden im nächsten Jahr Betreuungsgeld bekommen. Nach Informationen der „Westdeutschen ...
Berlin – Vor der zweiten Sondierungsrunde für eine Große Koalition rückt die SPD von ihrer harten Haltung bei der Abschaffung des Betreuungsgeldes ...
Berlin – Das Bundesfinanzministerium lehnt es ab, frei werdende Haushaltsmittel aus dem vom Bundesverfassungsgericht gestoppten Betreuungsgeld in Kitas oder zusätzliche Familienleistungen zu ...
München – Das Betreuungsgeld läuft in Bayern nach Auskunft des Landes-Familienministeriums „hervorragend“: „60 Prozent der Anspruchsberechtigten beantragen das Betreuungsgeld. „Ich rechne damit, ...
Berlin – Gut einen Monat nach Einführung des Betreuungsgelds versuchen viele Eltern vergeblich, die neue familienpolitische Leistung zu bekommen. Jeder fünfte Antrag ...
Berlin – Eine klare Mehrheit von 83 Prozent der Bundesbürger fände die Einführung eines gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde ...
Berlin. Einen Tag vor dem Koalitionsgipfel hat der Vorschlag aus der CDU, Erziehungszeiten bei der Rente von Frauen besser anzurechnen und so ...
Wiesbaden – Im zweiten Quartal 2014 wurden 224.400 laufende Bezüge von Betreuungsgeld gemeldet. Das sind knapp 78.600 Leistungsbezüge mehr als im ersten ...














